Dienstag, 3. Juni 2014

Burger de Ville jetzt auch in Hamburg

Nach Berlin und Wien:
Burger de Ville jetzt auch in Hamburg

In Berlin und in Wien ist der schmackhafte Burger aus dem kultigen Airstream wie eine Bombe eingeschlagen – jetzt zieht die Hansestadt nach: Das Burgermobil lockt hungrige Passanten ab dem
10. Juni auch zum 25hours Hotel Number One in Bahrenfeld.
„Wir erwarten sehnsüchtig die legendären Burger aus der Hauptstadt“, freut sich Stefan Pallasch, Director of Sales & Marketing 25hours Hotel Number One, dem schon das Wasser im Mund zusammenläuft: „Ich bin schon sehr gespannt, was unsere Gäste und die Nachbarschaft von dem ausgefallenen, amerikanischen Foodkonzept halten. Werden die Burger uns Hamburger ebenso
überzeugen wie zuvor die Berliner und Wiener?“

Da die Speisekarte aus Berlin inhaltlich fast komplett übernommen wird, sollte der Erfolg nicht lange auf sich warten lassen – denn Burger de Ville bleibt sich treu: Die Gourmetburger werden aus 100
Prozent Black-Angus-Rindfleisch vom brandenburgischen Biohof Zempow zubereitet und als Singles oder Doubles mit speziell von einer Berliner Meisterbäckerei hergestellten Burgerbrötchen, den
sogenannten „Buns“, serviert. Unverwechselbare Saucen und Dips ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe runden den perfekten Burger ab. Daraus entstehen dann, neben den klassischen Cheese- und Hamburgern, feurige Jalapeño Burger, BBQ Burger mit karamellisierten Zwiebeln und eine vegetarische Variante mit gegrilltem Pilz- und Halloumi-Käse. Außergewöhnlich sind die in Erdnussöl frittierten Pommes-Variationen sowie die extra für Burger de Ville gemixte und mit Espresso verfeinerte Barbecue-Sauce.
Dass seine Idee so gut ankommt, hätte „Burger de Ville“-Betreiber Jürgen Klümpen damals noch nicht für möglich gehalten. Burger ganz stilecht in einem mobilen Restaurant im 80er-Jahre-Look zu
brutzeln war schon immer sein Traum, den er nun in Kooperation mit den 25hours Hotels verwirklichen konnte. In der jungen Hotelgruppe hat Klümpen den perfekten Partner gefunden, all
seine kreativen Ideen umzusetzen.

Mit seinem Foodkonzept brachten er und die 25hours Hotels den Trend des mobilen Gourmetessens aus den USA zuerst in die deutsche Hauptstadt, wo die Burger prompt zu den besten der Stadt gekürt wurden. Dann zog das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien nach, wo die coolen Burgervariationen den Gästen die Entscheidung schwer machen.

In Hamburg wird nach demselben Konzept vorgegangen: Der stählern glänzende, amerikanische Wohnwagen wird vor dem 25hours Hotel Number One platziert. Perfekt ausgestattet garantiert die Hightechküche hochwertige Produktionsmethoden, die den hohen Ansprüchen von Jürgen Klümpen, der mittlerweile Food & Beverage Manager vom 25hours Hotel Bikini Berlin ist, gerecht werden.

Zu probieren gibt’s die saftigen Kreationen Mo. – Fr. von 11 bis 20 Uhr vor dem 25hours Hotel
Number One, Paul-Dessau-Straße 2 in Hamburg-Bahrenfeld.

Über die 25hours Hotels
25hours ist eine junge Hotelidee geprägt von Persönlichkeiten und charmant-lockerem Service, die zeitgemäße
Antworten auf die Anforderungen eines urbanen, kosmopolitischen Reisenden sucht. Die Marke setzt auf Individualität, Authentizität und Persönlichkeit und gestaltet unter dem Motto „Kennst du eins, kennst du keins“ jedes ihrer Hotels mit unterschiedlichen Designern und einzigartigem Stil.

Zum jetzigen Zeitpunkt betreibt die 25hours Hotel Company mit den Gesellschaftern Stephan Gerhard, Ardi
Goldman, Christoph Hoffmann und Kai Hollmann sieben Hotels – 25hours Hotel Number One und 25hours
Hotel HafenCity in Hamburg, 25hours Hotel The Goldman und 25hours Hotel by Levi’s® in Frankfurt/Main, ein
25hours Hotel in Wien beim Museumsquartier, in Zürich das 25hours Hotel Zürich West und in der deutschen
Hauptstadt nun das 25hours Hotel Bikini Berlin. Ein zweites Hotel in Zürich ist für Anfang 2016 geplant.
Weitere Informationen zu den 25hours Hotels unter: www.25hours-hotels.com.

Dienstag, 27. Mai 2014

Mani Restaurant Berlin und der neue Küchenchef

Mani Restaurant Berlin mit „kleinen Schweinereien“

Das Mani Restaurant wurde Anfang 2012 eröffnet und konnte sich noch im selben Jahr mit der begehrten Auszeichnung von Berlin Partner im Rahmen des Wettbewerbs der Berliner Meisterköche als „Szenerestaurant 2012“ schmücken. Verantwortlich für diesen Erfolg war u. a. Küchenchef Martin Schanninger, der jetzt jedoch für die Amano Group, zu dem das Mani gehört, international auf kulinarische Reisen geht.
Sein Nachfolger Peter Fridén kocht nun seit einem knappen halben Jahr im Mani und wir waren neugierig, was sich wohl verändert haben mag:
Das kleine Restaurant strahlt nach wie vor Eleganz und Klarheit durch die schwarze Grundfarbe aus und hat durch die engen Tischstellungen, eine intime, ja fast ungezwungene Atmosphäre, die einen behaglichen Charakter spiegelt.
Große Fotos u. a. von den Akteuren wie Peter Fridén und Restaurantleiter Ralf Swinley bieten durch die künstlerische Darstellung einen außergewöhnlichen Blickfang. Apropos Blick – der ist hervorragend zur offenen Küche, es ist wohltuend die kulinarischen Vorbereitungen zu beobachten. Es gibt auch eine kleine Terrasse, die geschützt mit Bambus einen kleinen Urlaub verspricht – leider nur bei gutem Wetter.
Der Service mit Restaurantleiter Swinley ist flink, zuvorkommend und beratend zur Stelle, letzteres wenn nötig und vor allem, was angenehm ist, nicht unnötig. Die Speisenkarte ist klein gehalten, die „kleinen Schweinereien“ – als israelisch-arabische Chuzpeles mit internationalen Einflüssen kombiniert und komponiert – machen es einfach, vieles zu probieren. Küchenchef Peter Fridén, gebürtiger Südkoreaner, aufgewachsen in Schweden und zuletzt im Sternerestaurant First Floor tätig, ist mit seiner Internationalität und seinem Anspruch „mit Aromen zu spielen“ prädestiniert, um den Gästen viele „Ahs“ und „Ohs“ zu bescheren.
Mir gefallen die geschmacklichen Verbindungen, ob nun Vanille-Kohlrabi, gegrillte Avocado mit schwarzem Sesam, Harissa-Mayonnaise oder Hummus von Topinambur. Es sind die einfachen guten Lebensmitteln, die durch geschicktes „Verbandeln“ eine Art Adelung erfahren. So wie die Rote Bete durch die Granatapfelkerne oder die geröstete Aubergine durch die Orange. Manchmal waren mir auf einem Teller fast zu viel verschiedene Aromen, aber durch (m)eine langsame Wertschätzung (Slow food) jeder einzelner Komponenten, wurde daraus am Schluss – ein stiller Beifall durch die leeren Teller - dem Küchenchef und seinem Team gezollt.
Wir hatten vier bis fünf Chuzpeles und diese sind mit einem Preis von 4 bis 6 Euro im Durchschnitt, im Höchstfall bei Edelfisch, Gänseleber & Co. bei etwa 18 Euro, durchaus fair berechnet. Auszuwählende Hauptgerichte sind 6 bis 8 auf der Speisenkarte, dazu gibt es Beilagen und Dips extra zu bestellen.
Ralf Swinley hat gesagt, dass er gerne dem Gast eine Erinnerung mit auf den Weg gibt. Tja – und die hat er uns mit dem israelischen Weißwein – noch immer geschmacklich auf dem Gaumen - mit gegeben. Danke.
Fazit: Das Mani war vorher gut und ist jetzt noch besser.
Torstraße 136
10119 Berlin
Tel: ++49-(0) 30-530 280 80
Vielleicht auch mal beim Lunch probieren:
Montag bis Freitag
12 bis 15 Uhr
2 Gänge für 10,50 EUR

Dienstag, 20. Mai 2014

Rheinsberg und das Maritim Hafenhotel

Rheinsberg – Kultur, Natur und Erholung pur in der Mark Brandenburg

Wir stehen vor dem Gasthaus in Rheinsberg, in dem Claire und Wölfchen, das junge Berliner Paar aus Kurt Tucholskys Erzählung „Rheinsberg - Ein Bilderbuch für Verliebte“, Anfang des 19. Jahrhunderts einige unbeschwerte (amouröse) Tage verbracht hat.
Pferdehufe klappern auf dem Kopfsteinpflaster, eine Kutsche fährt um die Ecke. Die Zeit scheint fast stehen geblieben zu sein, die Stimme unseres Stadtführers bringt die Gedanken wieder zurück, als er sagt: „Es geht uns kein Prinz verloren. Fangen wir zunächst mit Prinz Heinrich von Preußen an, der hier einen bedeutenden Musenhof erschuf.“ Er zeigt dabei auf das gegenüberliegende Schloss Rheinsberg. Idyllisch am Grienericksee gelegen können von hier aus mit dem Ausflugsschiff auch die 4 anderen ineinanderübergehenden Seen erkundet werden. Die Parkanlage ist zudem sehenswert, da es als löbliches Beispiel des friderizianischen Rokokos gilt. „König Friedrich Wilhelm I. erwarb das Renaissanceschloss im März 1734 als Residenz für seinen ältesten Sohn, den Kronprinzen Friedrich, der erst nach umfangreichen Aus- und Umbauarbeiten im Jahre 1736 mit seiner Frau, Kronprinzessin Elisabeth Christine, in das Schloss ziehen konnte“. Als Friedrich König (Friedrich II, der Große) wurde, überließ er seinem Bruder Heinrich das Schloss, der genauso wie er, äußerst frankophil und dem kulturellen Leben sehr aufgeschlossen war.

Eine Hommage an die Mark Brandenburg
Mit den fünf Bänden „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ hat Theodor Fontane, geboren in Neuruppin, seiner Heimat in allen Facetten gehuldigt. „Ich bin die Mark durchzogen und habe sie reicher gefunden, als ich zu hoffen gewagt hatte“, schwärmt Fontane in seinem umfassendsten literarischen Werk. Die Spuren von Fontane und Tucholsky sind präsenter denn je, im Schloss Rheinsberg hat das „Kurt Tucholsky Literaturmuseum“ seinen Sitz und Fontane verhalf Schloss Rheinsberg zu literarischer Berühmtheit. Doch neben dem Schloss-Juwel ist auch die Geschichte der Keramik ein großes Thema: In Rheinsberg wird seit dem Jahr 1762 Keramik produziert, die Spuren der Rheinsberger Teekanne kann im Keramik Museum am Kirchplatz erforscht werden. Zudem findet jedes Jahr am zweiten Wochenende im Oktober der Rheinsberger Töpfermarkt statt und seit kurzem führt ein Keramik-Pfad durch den Ort. Sogar ein „Keramikhotel“, ein familiengeführtes Stadthotel mit 35 Gästezimmern, bietet interessierten Besuchern noch mehr Einsichten in der hauseigenen Manufaktur. Für Keramik braucht es Ton, Erde und Quarz und so kann die nahe liegende „Deutsche Tonstraße“ auch noch erkundet werden, die bis an den Rand der Mecklenburgischen Seenplatte reicht und an Rheinsberg vorbei führt.

Erholung pur im Hafenhotel Rheinsberg
Im August 2013 hat MARITIM das Hotel (vormals IFA) übernommen. Es liegt an der Südspitze der Mecklenburgischen Seenplatte, mit eigenem Bootssteg am Rheinsberger See und etwa 2 km von Rheinsberg entfernt. Ein Leuchtturm gilt als Wahrzeichen, über verzweigte Wege mit kleinen Brücken erfolgt der Zugang zur Hotelanlage und den 24 hoteleigenen Inselsuiten mit jeweils eigenen Bootsanlegern. Das gesamte Konzept mit Wassersportmöglichkeiten, Wellness und Kulinarik offeriert einen Reigen an Möglichkeiten - Entspannung und Genuss zu erfahren. Speziell der Wellness-Bereich ist mit seiner großzügigen Fläche und einem 25 m langem Schwimmbecken erwähnenswert. An den Wochenenden - wer noch spät eine Runde schwimmen möchte, kann dies bei Kerzenschein tun, geöffnet ist der Wellnessbereich bis 24 Uhr.
Kulinarisch bietet das Hafenhotel für jeden etwas, ob elegant im „Luv & Lee“ saisonale Spezialitäten den Gaumen verwöhnen, im „Seaport Bar & Restaurant“ regionale und mediterrane Köstlichkeiten serviert werden oder im „Bistro am Kai“ der Badestrand-Hunger im Fokus steht. Bei schönem Wetter natürlich auf den großzügigen Terrassen mit Postkarten-Hafenblick. Der Service im Maritim ist gut geschult und hat alles im Blick, irgendwo hängt ein Notiz: „Wir haben immer das letzte Wort: Bitte. Danke. Gerne.“

Maritim Hafenhotel Rheinsberg
Hafendorfstraße 1
16831 Rheinsberg
https://www.maritim.de

Donnerstag, 15. Mai 2014

Der zauberhafte Anblick des Latemar

Der zauberhafte Anblick des Latemar
von Carola Faber

Ein Blumenmeer rahmt das Felsengemälde ein
Welcher Künstler mag das gemalt haben?

Es ist einfach ein zauberhafter Anblick. Umgeben von dichtem grünem Wald ragen die zerrissenen Felszacken des Latemar in den blauen Himmel. Wie die Kunstwerke einer Tropfsteinhöhle bilden die Spitzen des Bergzuges ein fantastisches Gemälde.
Kleine, große, eckige, sanfte oder tiefe Einschnitte prägen das Relief des Gebirgszuges. Der Name dieses einzigartigen Paradieses leitet sich aus einer Abkürzung des Ladinischen Namens „cresta de Lac-te-mara“ ab, was so viel heißt wie „Bergkamm über dem See im Kar“.
Urige Almhütten und steile Felswände wechseln sich in diesem Part der Dolomiten ab. Der Gebirgsstock hat die Form eines sich nach Osten öffnenden Hufeisens. Er besteht größtenteils aus Sedimentgestein mit typischen Schichtungen. Auch Lagen aus versteinerten Korallen findet man hier; sie stammen aus dem Trias, der Zeit als das Gebiet noch Meeresboden war. Bis zu 200 Meter tiefe Einschnitte in den Felsen, an deren Grund man Lavagestein findet, deuten auch auf vulkanischen Ursprung hin. Auf den Wiesen am Berg betört ein farbenfrohes Blumenmeer, wie es selten in der Natur zu erleben ist. In allen Farben der Malerpalette sind die blühenden Schönheiten auf den Almen zu finden. Alpenrosen, Lilien, Enzian, Glockenblumen und Geranium mischen sich mit einer unglaublichen Kräutervielfalt. Ein Grund für den Zischghof in Obereggen sich dem Thema Kräuter intensiv zu widmen.

In diesem Südtiroler Kräuterhotel gibt es verschiedenste Kräuterwanderungen, einen hauseigenen Kräutergarten, Kräutermassagen und Kräuterrezepte. „Nur wer seine Umwelt ganz bewusst wahrnimmt, wird mit vielen wertvollen Erfahrungen und Erlebnissen beschenkt. Der Gast im Kräuterhotel Zischghof soll seine fünf Sinne einsetzen und dabei ungeahnte, neue oder vielleicht lang vergessene Eindrücke gewinnen. In dieser schnelllebigen Zeit, in der stressigen Arbeitswelt, dem oft zu kurz kommenden Privatleben und in der knappen Freizeit vergisst der Mensch sehr oft, auf sich selbst zu achten.
Unser Kräuterhotel in den Dolomiten möchte ein Ort des Rückzuges für Sie sein“, erklärt die Inhaberfamilie Pichler ihre Philosophie.
Es gibt Momente, die deutlich mehr bedeuten als durch Freundlichkeit zu überzeugen. Bei einsetzendem Regen, auf dem Weg zur Sonnalp, steht eine Wirtin vor ihrer Tür zur Gaststube. „Möchten Sie einen Schirm, es regnet so sehr?“ ruft die freundliche Frau. „Ja, aber wir kennen Sie doch gar nicht, und der Schirm ist ein richtig schönes Exemplar!“ antworten wir. „Das stimmt. Stellen Sie ihn nachher einfach vor die Tür“, lautet der spontane und unkomplizierte Wortwechsel. Auf dem Rückweg geht es direkt in die Gaststube des Mayr-Hotels in Obereggen, um die freundliche Leihgabe zurückzugeben.
Die Hoteliers Josef und Berta Mayr bieten als kleinen Gruß sogar noch einen Grappa an. „Das ist für uns doch selbstverständlich“, erklärt das Paar seine Hilfsbereitschaft! und die anwesenden Gäste kommen sogleich ins schwärmen über das Hotel und das besondere, nur von der Chefin gekochte Essen

Schönste Lage am Fuße des Felsmassivs
Georg Weissensteiner, ebenfalls Hotelier in Obereggen hätte keine schönere Lage für sein Hotel Sonnalp am Fuße des Latemar finden können. „Es ist die gesunde Luft und die klare Sicht auf eine imposante Bergkulisse, die die einzigartige Schönheit der Dolomiten so unvergleichlich und schützenswert machen“, erklärt der Präsident vom Tourismusverband Rosengarten-Latemar und Vizepräsident von Alpine Pearls.
Jeden Tag können von seinem Haus die wechselnden Lichtspiele auf den grandiosen Felsen betrachtet werden. Je nach Wetterlage und Sonnenstand wechseln sich die Farben und Formen des Bergzuges, dessen höchster Gipfel der 2842 Meter hohe Diamantiditurm ist. „Er wurde nach dem Wiener Bergsteiger Demeter Diamantidi benannt, dem am 25. Juli 1892 die Begehung über eine gefährliche Felswand gelang.
Die Erstbegehung des Gipfels war aber schon zuvor am 17. August 1885 dem Deutschen Gustav Euringer gelungen“, erzählt Georg Weissensteiner, der seinen Gästen nicht nur einen Panoramablick auf ein imposantes Naturbild ermöglicht, sondern mit Küchenchef Martin Köhl (Gault Millau 2013 hat die 2 Hauben und 15 Punkte bestätigt) auch den Geschmackssinn verwöhnt.
Als Mitglied der Spitzenköche Eurotoques, verbindet er geschmackssicher kreativen Regionalismus mit internationalen Akzenten. Hausgemachte Teigwaren und Fleischgerichte mit feinen Saucen zählen zu seinen Spezialitäten. Genuss ist Programm, das beweist ein köstliches Abendmenü vor der Latemar-Kulisse.
Zum Büffelmozzarella in Basilikumbrösel auf passierten Vesuvtomaten und geeistem Olivenöl sowie zur mit Lardo, dem besonders gereiften, fetten Speck, gebratener Jakobsmuschel auf Erbsen-Minzgazpacho harmoniert ein Sauvignon 2011 Cosmas vom Weingut Cornell. Der Sauvignon besticht durch seine Aromen von Stachelbeeren, reifen Früchten und etwas Brennnessel. Im Gaumen überzeugt er mit seiner trockenen Struktur, mineralischen Noten und angenehmer Säure. Zu schwarzen Zucchinitortelloni auf Tatar von gebeiztem Lachs in Dillsauce oder Gerstenrisotto mit Chorizo und jungem Spinat wird ein Merlot Riserva Siebeneich der Cantina Terlan serviert. Er erinnert an reife Früchte. Gepaart mit feinen Holznoten offenbart das Bouquet dieses kräftigen Einzellagen-Merlots Aromen von Zwetschgen und Johannisbeeren. Das gebratene Perlhuhnbrüstchen mit Pfifferlingen und Millefoglie von Kartoffel und Kerbel verschmilzt geradezu mit einem Blauburgunder der Weinkellerei Castelfeder. Der überschwängliche Duft des lebhaften, rubinroten Weines riecht verführerisch nach Beeren und Kirschen. Ein gelungen zartes Mousse von Kalamansi mit Himbeerspuma in der Rosmarin-Zucker-Tuile bildet den charmanten Abschluss eines gelungenen Dinners im Hause Sonnalp. Kein Gang ohne den Blick zum Latemar – und tatsächlich, wie bei einer Lichtinstallation bereichert das Felsmassiv in immer neuen Farben – wie von Zauberhand gemalt – den Abend in der Sonnalp.
Carola Faber
Informationen: Genießerhotel Sonnalp ****s, Familie Weissensteiner, I-39050 Obereggen/Dolomiten, Südtirol/Italien, Kräuterhotel Zischghof
https://www.zischghof.it.

Mittwoch, 14. Mai 2014

"Die Märchentante,der Sultan, mein Harem und ich"

so heißt das aktuelle Buch von Reisejournalist Helge Timmerberg.
Erschienen im Malik Verlag
https://www.malik.de
für 19,95 Euro

Mich persönlich hat das Buch neugierig gemacht, weil ich im Chiemgau aufgewachsen bin. Den Friedhof in Marquartstein kenne ich auch.
Doch letztendlich habe ich mich beim Lesen des Buches nicht mehr um den Friedhof gekümmert, sondern ich war Seite für Seite gespannt auf die Lebensreise von Helge Timmerberg. Fantastische Märchen, die mit einem sympathisch trockenen Humor gewürzt sind. So gefallen mir beispielsweise die Erzählungen vom "Dattel essen" oder von Maria und Josef im Hotel.
Es gibt Bücher, die fängt man an und möchte sie in einem Rutsch - ohne Störung - lesen. So eines ist dieses Buch, mit einer fast unglaublichen Geschichte des weltgereisten Autors. Vom Chiemgau über Marrakesch, Istanbul, Israel, USA, am Nil entlang - und wieder zurück nach Deutschland - und das ist bei weitem noch nicht alles, aber ich möchte nicht in allem vorgreifen.
Fazit: Ein absolut empfehlenswertes Buch

Dienstag, 13. Mai 2014

Muschelsafari in Westschweden

Westschwedische Miesmuscheln zählen zu den herausragenden Delikatessen, welche die schwedische Küche zu bieten hat. Nicht umsonst waren sie bei den Bocuse d’Or Europe 2014 eine der Hauptzutaten, aus denen die teilnehmenden Köche ihre Menüs zauberten. In Bohuslän können Gäste der M/S Märta diese Köstlichkeit nun selber per Hand pflücken – und später natürlich auch lecker zubereitet verspeisen. Gewürzt wird diese Muschelexpedition zusätzlich mit einer herrlichen Bootstour durch die Schärenwelt von Bohuslän, viel Wissenswertem über die umweltfreundlichste Meeresfrucht sowie interessanter Westküstengeschichte. Startpunkt ist der Hafenbereich Lyckorna in Ljungskile, wo nach der Rückkehr auch die frischen Miesmuscheln in einer großen Muschelpfanne im Glockenturm zubereitet werden. Die Tour dauert etwa vier Stunden und kostet SEK 750 (ca. 83 Euro) pro Person. Im Preis inbegriffen ist auch wettergeeignete Überkleidung. Das Hotel Villa Sjötorp https://www.villasjotorp.se
in Ljungskile bietet die Muschelexpedition von April bis Oktober zudem im Paket mit Übernachtung und Abendmenü an. Der Preis im Doppelzimmer inklusive Frühstück, Muschelexpedition und Menü beträgt SEK 2720 (ca. 300 Euro) pro Person.
Kleiner Tipp: Bei der Reservierung explizit nach dem weißen Zimmer fragen. Vor Ort gibt es dann die Auflösung, was es damit auf sich hat. Weitere Informationen zu Bohuslän und der schwedischen Westküste sind unter https://www.westschweden.com zu finden.

Montag, 12. Mai 2014

Alles Poletto mit "Meine Lieblingsrezepte" von Cornelia Poletto

Das neue Kochbuch von Cornelia Poletto "Meine Lieblingsrezepte" ist spontan ein optischer Hingucker. Auf den zweiten Blick animiert es zum Blättern und beim dritten Blick schüren die tollen Rezeptfotos Lust zum Nachkochen.
Die Rezepte lesen sich gedanklich gut, um diese praktisch problemlos nachzukochen.
Polettos Lieblingsrezepte, etwa 100 an der Zahl, reichen von Vorspeisen, Suppen, Salate, Pasta, Fisch, Fleisch bis hin zum Dessert - und das auf 250 Seiten. Der Preis für 19,95 Euro ist sehr moderat. Erschienen ist das Kochbuch bei Zabert Sandmann.
https://www.zsverlag.de

Bocuse d´Or Europe in Stockholm

The Winner is Sweden!
Bocuse d’Or Europe in Stockholm
von Carola Faber

Jubelrufe und Tränen der Rührung begleiten die Preisverleihung beim Bocuse d’Or Europe 2014 in Stockholm. Offensichtlich stolz und bewegt überreichte Prinz Carl Philip von Schweden die begehrte Trophäe an den neuen Koch-Europameister Tommy Myllymäki und sein Team vom Restaurant Sjon. „Es war ein unbeschreiblich schönes Gefühl, als uns die Gäste zujubelten. Mein Team und ich sind glücklich. Wir freuen uns auf Lyon“, beschreibt Chefkoch Tommy Myllymäki seine Emotionen. Auf dem 2. Platz landete Dänemark und die norwegische Mannschaft erhielt den 3. Platz – ein Beweis für die Stärke der nordischen Küche. Zwei Tage lang kämpften die Nationalkochmannschaften aus 20 europäischen Staaten im Rahmen der Kulinarik-Messen GastroNord und Vinordic um die Qualifizierung für die Teilnahme am Bocuse d`Or in Lyon im Januar 2015. In diesem Jahr gab es in der Geschichte des Bocuse d’Or neue Regeln. Erstmals stammten die Hauptzutaten ausschließlich aus dem Gastgeberland. Für das Fischgericht wurden Seelachs, Austern und Miesmuscheln zur Verfügung gestellt. Die Basis des Fleischgerichts bildete Jungschwein von der Insel Gotland. Insgesamt hatten die Kochteams für ihre Kreationen 5 Stunden und 35 Minuten Zeit. Beurteilt wurden die fein austaxierten Kunstwerke von einer hochkarätig besetzten Fachjury unter der Leitung von Präsident Mathias Dahlgren nach Geschmack und Optik.
Das Titelbild für den Wettbewerb stellte auf schwarzem Hintergrund einen Tänzer in Bewegung dar. Dieser muskulöse, elegante und ästhetische Anblick soll eine Vorstellung des notwendigen intensiven Trainings dafür vermitteln. „The Chef and the dancer share the same ideal: movement and creativity, a quest to achieve the perfect movement and technical excellence through their passion for their art. Such is the spirit of the Bocuse d ’Or”, lautet dazu das Zitat von Paul Bocuse, Initiator des weltweit größten Gourmetwettbewerbs, der regelmäßig seit 1987 in mehreren Stufen ausgetragen wird. Für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Lyon haben sich ebenfalls Frankreich, Finnland, England, Island, Estland, Ungarn, Deutschland, Niederlande und die Schweiz qualifiziert. „Es ist fantastisch. Der Bocuse d`Or Europe ist ein sehr ehrlicher Wettbewerb. Wir sind nominiert, sehr motiviert und visieren in Lyon eine Platzierung unter den ersten fünf an Preisen“, freut sich der deutsche Teilnehmer Christian Krüger, der Ende 2013 erstmals mit seinem Restaurant „Axt“ in Mannheim mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde.
Gefeiert wurden die Spitzenköche bei einem Gala-Dinner mit 700 Gästen im Stockholmer Rathaus. Auch hier standen die Produkte Schwedens und das Können ihrer kreativen Köche im Vordergrund. Eingespieltes Vogelgezwitscher und Lichtprojektionen, wie die Waldszenen an den hohen Backsteinwänden, assoziierten einen unmittelbaren Bezug zur größten Schatzkammer des Landes, der Natur. Unter der Leitung von Hakan Thörnström aus Göteborg kreierten herausragende Köche verschiedener preisgekrönter Restaurants jeweils unterschiedliche Gerichte aus dem Wald, der Stadt, den Bergen, vom Feld und aus dem Meer zum Thema „Secrets of the Swedish Terroir“.

Mittwoch, 7. Mai 2014

60 himmlische Käsekuchen-Rezepte von Thorbecke

Im Verlag Thorbecke
https://www.thorbecke.de
ist ein Backbuch für Käsekuchen-Liebhaber erschienen.
60 Rezepte versprechen einen himmlischen Genuss, allerdings mit der Voraussetzung, erst einmal in die Küche zu gehen und das Backen oder Arbeiten zu beginnen.
Ich habe erst einmal ohne "Backen" angefangen und zwar mit dem Rezept "Käsekuchen Pfirsich Melba". Dazu ist kein Backofen nötig, denn der Boden dazu wird mit Karamelkeksen und zerlassener Butter hergestellt. Das Ergebnis war hervorragend, (m)eine ganze Kaffeerunde hat den Kuchen mit Freude verzehrt.
Momentan fängt die Rhabarber-Saison an und mein nächstes Rezept aus dem Buch wird der Rhabarber-Käsekuchen sein, garniert mit Cornflakes. Hört sich lecker an und auch die Rezeptbeschreibung geht praktisch gut von der Hand...
Alles in Allem bietet das Buch eine schöne, bunte Mischung von unterschiedlichsten "Herangehensweisen" zum Thema Käsekuchen an. Verschiedene Teige, auch mal kein Teig, mit und ohne Backofen, mit Früchten, mit Nüssen, mit Karamell, mit Schokolade, sogar mit Pfefferminze, Daim oder Chili.
Wir alle lieben Käsekuchen und oftmals ist die Enttäuschung in Cafés beim Verzehr von Käsekuchen groß. Die Alternative heißt selber backen - und dazu ist dieses "Käsekuchen-Buch" von Hannah Miles wahrlich zu empfehlen.

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