Dienstag, 6. Mai 2014

Tim Mälzer ist Botschafter des Deutschen Brotes 2014

Tim Mälzer wird Botschafter des Deutschen Brotes 2014
Das Deutsche Bäckerhandwerk feiert mit 300 Gästen den zweiten Tag des Deutschen Brotes in Berlin

Am Montagabend richtete der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. zum zweiten Mal den „Tag des Deutschen Brotes“ in Berlin aus. In der restaurierten Industriehalle des ewerks feierten rund 300 geladene Gäste aus Handwerk, Mittelstand und Politik die deutsche Brotkultur. Höhepunkt des Abends war die Auszeichnung des TV-Kochs und Gastronomen Tim Mälzer zum Botschafter des Deutschen Brotes 2014. Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. hat im letzten Jahr erstmalig den Tag des Deutschen Brotes ausgelobt, mit dem er die einzigartige Brotvielfalt und das traditionsreiche deutsche Bäckerhandwerk würdigt.
„Mit dem Tag des Deutschen Brotes und der Auszeichnung eines Botschafters möchten wir für die deutsche Brotkultur und ihren Erhalt als Immaterielles Kulturerbe durch die UNESCO werben“, so Peter Becker, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. „Wir freuen uns, in diesem Jahr Tim Mälzer als prominenten Unterstützer gewonnen zu haben. In seinen medialen Auftritten und in seinem gastronomischen Wirken weist er immer wieder stark auf den hohen Wert und die Bedeutung des Brotes für unsere tägliche Ernährung hin. Dabei wirkt er aber nie belehrend - vielmehr gelingt es ihm, an den Endverbraucher zu appellieren, sich mit seiner Ernährung bewusst auseinander zu setzen“, begründet Becker die Auswahl des Preisträgers. Der frischgebackene Botschafter des Deutschen Brotes 2014, Tim Mälzer, freut sich über den neuen Titel: „Diese Auszeichnung ehrt mich sehr. Handwerklich hergestelltes Brot bedeutet für mich pure Ess- und Genusskultur. Eines der wichtigsten Mahlzeiten ist für mich das klassische Abendbrot, mit dem ich sehr viele schöne Erinnerungen verbinde. Aber auch in der Gastronomie erlebe ich, dass der Geruch von ofenwarmen Brot auf dem Tisch etwas ist, was die Leute wirklich begeistert.“
Das Bäckerhandwerk präsentiert die deutsche Brotkultur
Eindrucksvoll demonstrierte eine sechzehn Meter lange Brotschau mit über 90 regionalen Spezialitäten die herausragende Brotvielfalt Deutschlands. Zusätzlich sorgten die angereisten Bäckerwalzgesellen, Brotköniginnen und Innungsbäcker und Landesinnungsvertreter in bäckertypischer Kluft für einen bunten Abend ganz im Zeichen deutscher Brotkultur. Auch zahlreiche Bundestagsabgeordnete folgten der Einladung des Zentralverbandes, um sich in lockerer Atmosphäre mit Vertretern aus Verbänden und Wirtschaft über Themen rund um das Bäckerhandwerk auszutauschen. Neben dem symbolischen Festakt in der Hauptstadt wurde der Tag des Deutschen Brotes auch landauf, landab durch Sonder-Aktionen in den regionalen Bäckereien für die Kunden erlebbar.

Montag, 28. April 2014

Vier Bundesfinalisten kommen vom Kleinwalsertal

Kleinwalsertal: Erfolgreichste österreichische Genussregion
Aus der schmackhaftesten Sackgasse kommen vier Bundesfinalisten

VON CAROLA FABER

Steil aufsteigende Felsen, Spalten, unterirdische Bachläufe und zahlreiche Höhlen: eine unwirklich erscheinende, fantastische Karstlandschaft öffnet sich hoch über dem Kleinwalsertal. Millionen von Jahren hat das Wasser am Gottesackerplateau auffällige Rillen und Klüfte aus dem Schrattenkalk gelöst. Wo sich im Winter Schneedünen auftürmen, schmiegen sich im Sommer satte Wiesen, Beerensträucher und Blumenkissen zwischen die Felsen. Wer den Blick über dieses Gebiet schweifen lässt, spürt die ungestüme Kraft der Natur. Es ist das üppige Füllhorn einer Speisekammer, deren Schlüssel die Wirte des Kleinwalertals schon längst entdeckt haben. „Viele Feinschmecker bezeichneten das Kleinwalsertal zuletzt bereits als die genussvollste Sackgasse Österreichs“, bestätigt Elmar Müller vom Kleinwalser Tourismus die kulinarische Hochburg Österreichs, die schon durch Küchenmeister Sascha Kemmerer im Travel Charme Ifen Hotel seit 2012 an die Sternetradition anknüpft.
Die Ergebnisse des Wettbewerbs Genussregion Österreich beweisen die Top-Qualität des Kleinwalsertals: Mehr als 1000 Wirte und Hoteliers haben sich für den begehrten Titel beworben. Der Sieger steht fest: das Hallers Genuss & Spa Hotel wurde als Bundessieger des Wettbewerbs Genussregion Österreich ausgezeichnet und erhielt auch den Sonderpreis für die Mitarbeiterperformance. Neben diesem Tophaus in Mittelberg kommen mit dem Genussgasthof Sonnenburg in Riezlern und dem Hotel Birkenhöhe in Hirschegg (alle in der Kategorie Hotel-Restaurant) sowie mit dem Alpahotel Walserstuba in der Kategorie Wirtshaus vier Bundesfinalisten aus dem Kleinwalsertal.

Wie der Tanz auf einer Frühlingswiese
„Eine Auszeichnung für die Regionalität zu erhalten, ist eine Seite. Entscheidend ist aber, diese Philosophie auch zu leben. Und das funktioniert nur, in dem sich jeder einzelne Mitarbeiter aus unserem Team damit identifiziert “, erklärt Hotelier Hermann Haller. Das eingespielte Team verwöhnt jeden Tag die Halbpensionsgäste auf Haubenniveau. „Es ist eine enorme Herausforderung jeden Tag diese Leistung auf diesem Niveau zu bieten, doch darin sehen wir unsere Zukunft“, bestätigt Hotelchef Haller, der sich von 1995 bis 1997 zusätzlich zum Diplom-Sommelier ausbilden ließ. Seitdem präsentiert er aus seinem Keller mit Feingefühl und Fachwissen die passenden Weine zu den Speisen von Küchenmeister Gerd Hammerer. Seit fast sieben Jahren steht der mit zwei Hauben und 15 Punkten ausgezeichnete Chefkoch in dem prämierten Haus am Herd. Gerd Hammerer, gebürtiger Walsertaler, hat sich der Betonung und Neuinterpretation der regionalen Küche verschrieben. Er liebt die Kombination von traditionell, aktuell und bodenständig mit interessanten Zubereitungsformen und ein wenig Verspieltheit. Nach der Kochlehre im Kleinwalsertal sammelte er in München, Ascona und Alta Badia erste internationale Erfahrung. Weitere Karrierestationen wie die Küchenmeisterausbildung bei Kochlegende Franz Zodl in Wien und vier Jahre bei Haubenlegende Engelbert Kaufmann im Bregenzerwald ließen Hammerer weiter in die Finessen der österreichischen Küche eintauchen.
Eine Kostprobe an einem Freitagabend überzeugt schon durch Details. Besonders schmackhaft gelang die Variation vom Martinshofei mit Spinat und Trüffel. Die knusprig-sanfte-schmelzende Trilogie wurde durch einen aufregenden Riesling 2012 vom Weingut Markus Huber ergänzt. Die feine Weingartenpfirsichfrucht wirkte filigran und verspielt. Optische unauffällig, geschmacklich aber explodierend: Wie der Tanz auf einer Frühlingswiese entwickelten sich in der Nase die Aromen der Schaumsuppe vom Walser Bergheu mit Heißrauchschinken.
Zum zarten Ragout vom heimischen Reh mit Schwarzwurzeln und gebackenen Semmelwürfeln harmonierte ein Heideboden 2012 vom Weingut Hannes Reeh. Der Tropfen gefiel durch sein Waldbeerenaroma, unterlegt mit einem dezenten Holztouch und einen saftigen-runden Geschmack.

Tipp: In einigen Restaurants, zu denen das Haller`s und die Walser Stuba gehören, oder in der neuen Spezialitätenmetzgerei in Hirschegg gibt es die ausgezeichneten Waren von Metzgermeister Christian Beck. Familie Beck liegt die regionale Wertschöpfung sehr am Herzen. Direkteinkauf der Schlachttiere bei den Walser Bauern und eine professionelle, stressfreie Schlachtung ist in dem Betrieb selbstverständlich. Technisch auf höchstem Niveau, wird mit viel Kreativität und Freude am Beruf ein vielfältiges Sortiment geschaffen. Zum Sortiment gehören unter anderem Kreationen, wie Schoko-Chilli-Würstchen, Bärlauch-Schinkenspeckbratwürstchen, Enzianschinken oder Hirschwurzen mit Honig, Rosmarin und Thymian.

Gelungener Jahrhundertvergleich: Hirsch 1914 und Hirsch 2014
Experimentierfreudig und außergewöhnlich kreativ gibt sich der Genusswirt Jeremias Riezler von der Walserstuba. „Die Natur bietet hier Reichhaltiges. Wir müssen nur ernten“, schmunzelt Jeremias Riezler, der bereits zum dritten Mal in Folge zum Genusswirt des Landes Vorarlberg – eine Auszeichnung für höchste Genusskompetenz - gekürt wurde. Naht die Erntezeit, hilft die ganze Familie mit, sammelt, Kräuter, Pilze, Beeren und das Beste von der Latschenkiefer. Umgeben von bis zu 300 Jahren alten Hölzern, sonnenverbrannt und wettergegerbt genießt der Gast die rustikale, urige Walsergemütlichkeit.
Bereits zum siebten Mal in Folge bewerteten dazu die Restaurant-Tester vom Gault Millau die Walserstuba mit einer Haube und 14 von 20 Punkten. „Was heißt hüüt z Daag eigetle scho regional? Sprenged bi guatm Wäddr amal uuf d Widderstei ond luaged rond omm, sowiit s geid – des ischd regional! (Was heißt heut zu Tage eigentlich schon regional? Geht bei gutem Wetter mal auf den Widdersteig und schaut Euch um, soweit es geht – das ist regional!)“, erklärt Küchenchef Jeremias Riezler. Mit einem alten Kochbuch fing alles an. Durch Zufall entdeckte er die rund einhundert jährigen Aufzeichnungen der Hausfrau Anastasia Berthold und kocht die historischen Rezepte möglichst originalgetreu nach. Darin entdeckte er u.a. das Rezept vom Walser Wild, dass er seinen Gästen als einen Jahrhundertvergleich serviert. „Walser Wild em Wandl dr Ziit“ wie 1914 zubereitet als weich geschmorte Schulter vom Walser Hirsch auf Pilzen mit Latschenkiefer-Süppchen. Zum direkten Vergleich und auf dem selben Teller mit heutiger Philosophie der Zubereitung ein rosa gebratener Rücken vom Walser Hirsch mit Pilzhaube & Latschenkiefer-Gelee. Eine höchst spannende kulinarische Entdeckung, die größtes Lob verdient. Dazu reicht er einen „Cuvée 7 Unser Viertes“ von 2009 mit weicher Röstaromatik und Anklängen von Vanille und Karamell sowie dunklen Beeren. Der vollmundige Wein ist in Zusammenarbeit von sieben Walser Sommeliers und Heribert Bayer aus dem Mittelburgenland entstanden. Jeder Erzeuger der Produkte auf der Speisekarte wird genannt. Dabei ist übrigens die Speisekarte selbst eine besondere Entdeckungsreise. Ebenfalls ein Hochgenuss bedeuten die Bodensee-Felchen mit Gersten-Risotto „Vier Jahreszeiten“ & Safran-Soße, ergänzt durch einen eleganten „Pinot T 2011“ von Manfred Tement aus der Südsteiermark. Bevor das Dessert, Butterschmalz-Karamell-Eis mit Topfenknödel, schwarzen Wagramer Nüssen & beschwipsten Schwarzkirschen folgt, wird zwischendurch mit einer Erfrischung überrascht: Jeremias Riezler, geschmückt mit einer blauen Haube auf dem Kopf, tritt in der Stube auf. Lächelnd schiebt er einen alten Kinderwagen, gefüllt mit einer Vielzahl an Fruchsorbets, vor sich her. Koriander-Erdbeere, Löwenzahn-Brombeere, Salbei-Heidelbeere - der Gast darf wählen!

Sternegenuss mit Panoramablick
Stärkste kulinarische Leuchtkraft geht von der Kilian Stuba im Travel Charme Ifen Hotel aus.
Der heutige Chefkoch Sascha Kemmerer lernte von 1997 bis 2000 bei Küchenmeister Ortwin Adam, der 1978 im damaligen Ifen Hotel den ersten Michelin-Stern für ein österreichisches Hotel erkochte und das Kleinwalsertal zum Treffpunkt von Feinschmeckern machte. Kochkünstler Sascha Kemmerer gelingt es seit 2012 im einzigen Fünf-Sterne-Hotel im Kleinwalsertal an die Sternetradition anzuknüpfen. Die Kritiker sind sich einig: die Kilian Stuba zählt zu den 25 besten Restaurants in Österreich. „Die regionalen Wurzeln der Walser Küche neu interpretieren“, lautet das Credo des Könners, dem der Spagat zwischen Halbpensionsgästen und Besuchern des Gourmetrestaurants hervorragend gelingt. In einem gediegenen Ambiente und der ruhigen Atmosphäre der Kilian Stuba serviert Spitzenkoch Sascha Kemmerer zum Auftakt des Menüs Skrei von den Lofoten, kombiniert mit Ländle Creme fraiche, Steckrübe, Salzzitrone und allerlei Kaviar. Chef Sommelier Jan Müller reicht dazu einen Riesling Kammerner Gaisberg 2011 von Schloss Gobelsburg. Der Wein mit einer deutlichen Marillennote wirkt am Gaumen sehr saftig und harmonisch. Finessen in jedem Detail: der Bretonische Wolfsbarsch mit Taschenkrebs, Rouilleespuma und gebundenem Bouilliabaisefond enthält eine Spur Bohnenkraut. Er findet seine Ergänzung durch einen 2009 Chardonnay Darscho vom Weingut Velich, der neben der sanften Tropenfrucht eine feine Holzwürze und etwas Zitrusfrucht im Nachhall zeigt. Das absolut zart geratene Heimische Rinderfilet aus dem Bregenzer Wald entwickelt sich durch einen energievollen 2011 Quattro Gager, einer Cuvee aus Blaufränkisch, Cabernet Sauvignon, Zweigelt und Merlot, zu einem harmonischen Duo. Die Kombination aus exquisitem Rindfleisch mit einem Wein, der durch eine warme Brombeer-Cassisnase mit süßlichen Toastaromen, hoher Dichte und Komplexität am Gaumen beeindruckt, wirkt leidenschaftlich, wie ein argentinischer Tango. Bis zum Dessert, getrocknete Tarte vom Weisstannenhonig, begleitet von einer 2011 Auslese Cuvee von Kracher, beweist Küchenchef Sascha Kemmerer seine hohe Kochkunst.

Fazit: Der Besuch in der schmackhaftesten Sackgasse lohnt sich unbedingt. Engagierten Hoteliers in den Wohlfühlhotels und begabten Köchen abwechslungsreicher Restaurants ist es gelungen, die Früchte der Natur nach der Ernte auf einmalige Weise und köstlich zu servieren.

Informationen:
https://www.kleinwalsertal.com
https://www.travelcharme.com
https://www.hallers.at
https://www.walserstuba.at
https://www.metzgerei-beck.at
https://www.ifensport.at

Mittwoch, 9. April 2014

Die Champagne mit dem Fahrrad erkunden

Die Champagne mit dem Fahrrad

Troyes (Frankreich)
Das französische Departement „Aube en Champagne“, süd-östlich von Paris, gibt jetzt eine neue Radwanderkarte in deutscher Sprache heraus. Auf einen Blick erfährt der Besucher mehr über die speziellen Radwege „vélovoies“ und über 24 Rundtouren auf kleinen, wenig befahrenen Landstraßen. Auch komplette Radpauschalen werden angeboten. Ein Gütesiegel steht für die Qualität des Empfangs und für spezielle Leistungen für Radtouristen.

Die neue Radwanderkarte „Aube mit dem Rad“ kann beim Fremdenverkehrsamt „Aube en Champagne“ kostenlos angefordert werden und steht auch als Download unter https://www.aube-champagne.com/de/radfahren.html zur Verfügung.
Auf der Karte ist der Streckenverlauf der „vélovoies“ zu erkennen. Das sind speziell angelegte, asphaltierte Wege, die für Radfahrer, Fußgänger und Inlineskater zugänglich sind, nicht aber für motorisierte Fahrzeuge. Über 42 Kilometer führt eine „vélovoie“ von Troyes, der Hauptstadt des Departements bis zu den Großen Seen. Damit liegen gleich mehrere touristische Höhepunkte an der Strecke. Troyes, die Schöne aus dem Mittelalter mit ihrer Kathedrale und neun Kirchen im Stadtzentrum ist für Glasmalerei bekannt. Östlich von Troyes erstreckt sich der beeindruckende regionale Naturpark Forêt d’Orient über 80.000 Hektar. In diesem waldreichen Gebiet gibt es drei riesige Stauseen und unzählige Teiche. Der größte, der Lac d’Orient hat eine Fläche von 2.500 Hektar gefolgt vom Lac du Temple mit 1.800 Hektar und dem Lac Amance mit 490 Hektar. Im Sommer sind die Seen ein Paradies für Wassersport aller Art. 25 Kilometer „vélovoie“ führen nördlich von Troyes, von Barberey-St-Sulpice nach Saint-Oulph durch das obere Tal der Seine.
Da das Département in der Champagne in Frankreich liegt, wird Radeln zum Genuss. Der berühmte Champagner kommt von hier und wird zu allen erdenklichen Gelegenheiten angeboten. Die renommierten Champagnerkeller sind zu besichtigen, und besonders lohnen die Weinlagen der „Côte des Bar“. Man kann auch erfahren, was sich hinter „AAAAA“ verbirgt. Die Andouillette aus Troyes ist eine ganz besondere französische Spezialität, eine Wurst die kräftig gewürzt ist, wobei der Innereiengeschmack stärker hervortritt. Die „Association Amicale des Amateurs d’Andouillettes Authentique“ wacht über erstklassige Qualität.

Neben den „vélovoies“ sind weitere 24 Rundtouren auf kleinen, wenig befahrenen Landstraßen verzeichnet. Sie sind 21 bis 81 Kilometer lang und mit Hilfe eines Farbleitsystems, in vier Kategorien von „sehr einfach“ bis „sehr schwierig“ unterteilt. Bevor man zu diesen Touren startet, sollte man jedoch die GPS-Daten herunterladen. Die Sehenswürdigkeiten, die die Radler auf diesen Strecken erwarten, sind auf der Rückseite der Karte beschrieben. Schlösser, Kirchen, Champagnerkeller, Käse- oder Puppenmuseen, Blumendörfer oder eine Kristallmanufaktur säumen den Weg.

Die Karte gibt auch über die Adressen der örtlichen Tourist Infos Auskunft und informiert über das Gütesiegel "La Champagne à vélo" (Die Champagne mit dem Fahrrad). Dieses Label wurde vom regionalen Fremdenverkehrsamt in Zusammenarbeit mit den Fremdenverkehrsämtern der Departements ins Leben gerufen. Es steht für die Qualität des Empfangs und für spezielle Leistungen für Radtouristen.
Informationen erteilt dass Fremdenverkehrsamt „Aube en Champagne Tourisme“, 34 Quai Dampierre, 10000 Troyes, FRANKREICH
https://www.aube-champagne.com/de und bietet auf Anfrage auch mehrtägige Radpauschalen an.

„Aube en Champagne“ ist ein französisches Departement süd-östlich von Paris, das nach dem gleichnamigen Fluss benannt wurde. Das Gebiet ist mit 6.004 km² mehr als doppelt so groß wie das Saarland und hat ungefähr 305.000 Einwohner. Hauptstadt des Departements ist Troyes, die Schöne aus dem Mittelalter mit ihrer Kathedrale und neun Kirchen im Stadtzentrum. Die Stadt ist für Glasmalerei, historische Fachwerkhäuser und auch als moderne Shopping-Destination mit großen Outletzentren bekannt. Zu den weiteren großen Sehenswürdigkeiten des Departements gehören die Champagneranbaugebiete und die Champagnerstraße sowie der regionale Naturpark Forêt d’Orient und die großen Seen. Die berühmten Persönlichkeiten Pierre-Auguste Renoir, Camille Claudel, Bernhard von Clairvaux und Napoleon haben eine enge Verbindung zum Departement Aube. Troyes ist ungefähr 500 Kilometer von Köln, Frankfurt oder Stuttgart entfernt.
Fremdenverkehrsamt „Aube en Champagne Tourisme“
34 Quai Dampierre, 10000 Troyes, FRANKREICH
https://www.aube-champagne.com/de

Mittwoch, 2. April 2014

Sternerestaurant "first floor" im Palace Hotel Berlin

Mosel vs. Toskana – Winzerabend im Sternerestaurant „first floor“

„first floor“-Chefsommelier Gunnar Tietz präsentiert zwei Spitzenwinzer und ihre Spitzenweine.

Am 10. Mai 2014 werden Weine von der Mosel und der Toskana mit einem 5-Gänge-Menü von Sternekoch Matthias Diether vermählt. Nik und Daniela Weis vom St. Urbans-Hof präsentieren elegante Mosel-Rieslinge mit charakteristischer Restsüße, und Martin Kronenberg von der Casa BRANCAIA zeigt mit gehaltvollen Roten, warum Brancaia zur Rotwein-Avantgarde der Toskana zählt.

Im Menüpreis von € 149,00 pro Person sind das 5-Gänge-Menü, Pol Roger Champagner zur Begrüßung, Weinbegleitung, Grappa, Mineralwasser und Kaffee bereits enthalten.

Die Plätze sind begrenzt. Reservierungen unter der Rufnummer 030-2502 1020 oder via E-Mail firstfloor@palace.de

Über das Weingut St. Urbans-Hof:
Nik Weis’ Weingut St. Urbans-Hof verfügt über Besitz in einigen der besten Lagen an Mosel und Saar – 33 ha Rebfläche sind ausschließlich mit Riesling-Reben bestockt. Seine Philosophie ist herkunftsorientiert. Kein Wein ist wie der andere. Der authentische Mosel- und Lagen-Charakter sowie das große Reifepotential stehen im Vordergrund.

Über das Weingut Casa BRANCAIA:
Das 65 ha große Weingut BRANCAIA gehört zu den Spitzenweingütern der Toskana und wird von Barbara und Martin Kronenberg-Widmer geführt. Alle BRANCAIA Weine werden für mindesten 12 bis zu 20 Monate in französischen Barriques und Tonneaux ausgebaut. Der Rotwein „IL BLU“, mit einer weitgefächerten Aromenvielfalt, gehört zu dem Aushängeschild des Weingutes.

Dienstag, 25. März 2014

"Taste" - Maritim Hotel München

Ein kulinarisches Konzept hat sich durchgesetzt
Seit zehn Jahren bietet das Maritim Hotel München sein prämiertes Genießerkonzept „Taste“ mit großem Erfolg an.

Eine kulinarische Erfolgsstory feiert sein 10-jähriges Jubiläum. Seit 2005 präsentiert das Münchner Maritim Hotel jährlich seine spektakulären "Taste" Events. Das originelle Genießer-Konzept wurde 2006 mit dem SAM-Marketingpreis der Hospitality Sales and Marketing Association ausgezeichnet und hat sich im Lauf der Jahre zu einem echten Gourmet-Treff entwickelt. Zusammen mit hochwertigen Partnern kreiert das Maritim Hotel München stets unter einem bestimmten Motto edle Menüs, die oftmals an recht außergewöhnlichen Orten genossen werden: ob auf einem Floß oder in einer urigen Dorfschenke. Bis Jahresende haben Hoteldirektor Richard Mayer und sein Team um Küchenchef Benjamin Cismar wieder ausgefallene Events rund um das Thema Genießen zusammengestellt und laden ein, im Maritim und rund um München Geschmacksmomente der besonderen Art zu erleben. Alle drei Monate präsentiert das Maritim Hotel im Zentrum der bayerischen Landeshauptstadt zusammen mit starken Partnern raffinierte kulinarische Erlebniswelten, die auch im Restaurant und der Bar des Hauses stattfinden.

"Von Feld und Flur in den Mund!" am Samstag, 28. Juni 2014
Am 28. Juni 2014 stehen die "Taste" Momente in Kooperation mit dem Weingut Baron Knyphausen und dem Obst- und Gemüsehändler Gessler unter dem Motto "Von Feld und Flur in den Mund!". Mitten auf einem Gemüsefeld wird dann ein schmackhaftes und gesundes 4-Gang-Gourmetmenü mit erlesenen Weinen aus dem Hause Baron Knyphausen serviert. Preis pro Person: 129 Euro inklusive Busfahrt und Getränke.

"Eiskalt serviert!" am Samstag, 2. August 2014
Am 2. August 2014 geht es mit den Partnern Frische Paradies München und der Firma Russian Standard rund um das Thema Vodka. Gemäß dem Motto "Eiskalt serviert!", ist für diesen Anlass in Bad Tölz die Eissporthalle reserviert. Neben einem erlesenen 4-Gang-Menü werden klassische und neue Vodka-Kreationen kredenzt. Preis pro Person: 129 Euro inklusive Busfahrt und Getränke.

"Wir feiern!" am Samstag, 15. November 2014
An diesem Geburtstags-Überraschungs-Event werden die Gäste mit den Premiumprodukten der Kooperationspartner aus den vergangenen zehn Jahren verwöhnt. Zu diesen Partnern gehören unter anderem Lanson, Ramazzotti, Johnnie Walker, Sandeman und Gerolsteiner. Die Jubiläumsfeier beginnt bereits am Nachmittag mit einem kulturellen Überraschungsevent. Anschließend wird im Maritim Hotel bei einer exquisiten Auswahl an Speisen und Getränken bis spät in den Abend das 10-jährige "Taste" Bestehen zelebriert. Preis pro Person: 99 Euro inklusive Getränke.

Für Gäste, die ihren Besuch gerne mit einer Übernachtung verbinden möchten, bietet Maritim auf Anfrage Sonderkonditionen.

Weitere Informationen und Reservierungen:
Greta-Marleen Struck, Maritim Hotel München, Goethestraße 7, 80336 München, Tel. 089-55235-862, Email: meeting.mun@maritim.de

Die Maritim Hotelgesellschaft ist die größte inhabergeführte deutsche Hotelkette und in sieben Ländern im Ausland vertreten: Mauritius, Ägypten, Türkei, Malta, Spanien, China und Lettland. Die starke Position des Unternehmens in der First-Class-Hotellerie soll durch kontinuierliches Wachstum weiter gefestigt werden. Mehr Informationen unter https://www.maritim.de.

Montag, 24. März 2014

Sympathisches Chaos im Restaurant Neni Berlin

Sympathisches Chaos im Restaurant Neni Berlin

Haya Molcho ist ein Wirbelsturm. Sie sagt von sich selbst, dass sie „Balagan“ – das sympathische Chaos - aus tiefstem Herzen liebt und dementsprechend zelebriert. Das findet vor allem in der Küche statt, wo Haya Molcho mit ihrer Leidenschaft zum Kochen und vor allem zum Essen, ein reichhaltiges Repertoire aus ihrem internationalen Fundus bietet. Da „ihre Wurzeln“ in Israel liegen, sie in Wien lebt und weltweit zahlreiche Verbindungen pflegt – kocht sie eine orientalische Küche mit „internationalen Sprengseln“: Von „Nuriels Arak-Maishähnchen über gebratener Dorade Royal mit Orangen-Fenchel bis hin zu „Samich“, einem israelischen Streetfood-Mischmasch, aber auch mit zusätzlichen Tagesangeboten, die stets abwechslungsreich die Standardkarte bereichern. Angefangen hat ihre Restaurantkarriere in Wien, als sie am Naschmarkt, zusammen mit ihren Söhnen, ihr Restaurant Neni eröffnete. Schon bald darauf folgte ihr Kochbuch „Balagan!“, Rezepte aus der orientalischen Küche, erschienen im Südwest Verlag. Darin findet man im Großen und Ganzen die Rezepte ihrer Gerichte, die in den Neni Restaurants aufgetischt werden.
2013 kam der Ruf aus Berlin vom 25hours Hotel im Bikinihaus. Das Neni Berlin“ wurde im 10. Stock, mit Rundumblick auf Zoo und Gedächtniskirche, eröffnet. Haya Molcho zeichnet für das Küchenkonzept verantwortlich und ist nun zwischen Wien und Berlin abwechselnd anzutreffen. Schon von Beginn an, war das Restaurant Neni Berlin ausgebucht, da die unkomplizierte Umsetzung von Essen, Genießen und Service, den „kulinarischen Nerv der Zeit“ getroffen hat. „Share“ – das Teilen von Gerichten am Tisch spielt dabei eine wesentliche Rolle. So kann der „Im Ganzen gegarte Blumenkohl“, mariniert mit Olivenöl und Sumac, geteilt und noch zusätzlich andere Leckerbissen bestellt werden. Küchenchef Oliver Marzahn bietet Molchos Küche von Humus bis Halva, Sabich, Babaganoush und hausgemachte Falafel an.
Bereits die Speisenkarte wird vom Service so gereicht, dass diese auseinander geklappt, im großen Format, auch geteilt wird. Das bestellte „Humus“ – auf dreierlei Art zubereitet – schmeckt unverschämt gut! Eingelegte Oliven mit Salzzitronen, karamellisierte Nüsse mit Fenchelsamen und ein Ruben Sandwich mit Chicago-Pastrami und Dijon-Senf sind wahrlich ein, wie es auf der Speisenkarte steht: „Itsy, bitsy, inbetweeny“ absolut herrlich zum Snacken.
Nun im Frühjahr/Sommer, wenn die Terrasse im Neni Restaurant geöffnet ist, wird es noch schöner im 10. Stock: Berlin und Haya Molchos Küche genießen, aufmerksamen Service von der gut geschulten Kellner-Crew zu erhalten – und mal zwischendurch den Blick in die offene Küche schweifen lassen – das ist Genuss pur! …und vielleicht noch auf einen kleinen „Absacker“ in der Monkey Bar verweilen, an der man auf dem Weg zum Lift sowieso vorbeikommt.

25hours hotel bikini berlin
Budapester Str. 40
10787 Berlin
Empfang: +49 30 12 02 21 0
Reservierung: +49 30 12 02 21 25 5
bikini@25hours-hotels.com

Freitag, 21. März 2014

Das Waldorf Astoria Berlin und der Literaturwettbewerb

Petra van Laak überzeugt die Jury –
Das Waldorf Astoria Berlin gibt die Gewinnerin des Literaturwettbewerbs bekannt

Das Waldorf Astoria Berlin gab am Donnerstag, den 20. März 2014 in feierlichem Rahmen die Gewinnerin des Literaturwettbewerbs im Romanischen Café bekannt. Petra van Laak aus Potsdam, erfolgreiche Autorin und „Unternehmerin des Landes Brandenburg 2014“, überzeugte die Jury mit ihrer spannenden, unterhaltsamen und romantischen Kurzgeschichte „Das dritte Leben“, für welche die Beobachtungen im Romanischen Café als Inspirationsquelle dienten. Die Erstplatzierte freut sich über den Gewinn einer Reise nach New York inklusive Übernachtung im legendären Waldorf Astoria New York sowie über eine eigene Lesung im Romanischen Café. Ebenfalls erwartet die Siegerin ein Eintrag an der sogenannten „Signature Wall“ des Waldorf Astoria Berlin, auf der sich Petra van Laak neben prominenten Gästen verewigen kann. Platz 2 ging an „Das letzte Badezimmer“ von Autor und Politikberater Carsten Kluth, Platz 3 an „Das Liebespaar“ der freien Journalistin und Autorin Wiebke Eden. Alle eingereichten Kurzgeschichten werden nach Abschluss des Wettbewerbes in einem eigenen Buch veröffentlicht, das im Romanischen Café ausliegen wird.

Neben Hoteldirektor Gregor Andréewitch honorierte auch die Jury aus Vertretern der Bereiche Literatur und Kultur, Dr. Christine Eichel (Literaturwissenschaftlerin und Schriftstellerin), Prof. Dr. Klaus Siebenhaar (Berliner Hochschullehrer, Verleger und Kulturmanager), Jörg Thadeusz (Radio- und Fernsehmoderator, Schriftsteller) sowie Ulrich Schreiber (Kulturmanager und Direktor des Internationalen Literaturfestivals Berlin) die gelungenen Werke der insgesamt zehn anwesenden Autoren.

Aus über 40 Einsendungen wurden 15 Autoren über ein internes Auswahlverfahren ermittelt. Schriftsteller, die mindestens ein literarisches Werk veröffentlicht haben waren dazu aufgerufen, sich zu bewerben. Drei Monate lang hatten die kreativen Köpfe Zeit, eine Kurzgeschichte mit bis zu 5.000 Wörtern in deutscher Sprache zum Thema „Beobachtungen im Romanischen Café“ zu verfassen und später zu präsentieren. Mit dem 2013 erstmals stattfindenden Wettbewerb suchte das Waldorf Astoria Berlin nach Menschen, die die Historie des einst von Künstlern wie Brecht und Ringelnatz frequentierten Romanischen Cafés mit ihren Kurzgeschichten neu beleben.

Über Waldorf Astoria Berlin
Seit der Eröffnung Ende 2012 setzt das Waldorf Astoria Berlin neue Standards in der deutschen Hauptstadt und dem gesamten Bundesgebiet. Das Luxushotel mit 232 Zimmern und Suiten befindet sich im Berliner „Zoofenster“ – dem spektakulären neuen Wolkenkratzer der City West, gleich neben der Gedächtniskirche und dem bekannten Kurfürstendamm. Das Hotel im modern interpretierten Art déco Stil belegt die ersten 15 Stockwerke sowie die Etagen 22 bis 31 des Wolkenkratzers aus Naturstein und Glas. Zu den Highlights des Waldorf Astoria Berlin gehören unter anderem das Gourmetrestaurant „LES SOLISTES“ by Pierre Gagnaire, das im November 2013 mit einem Michelin-Stern und 16 Gault Millau Punkten ausgezeichnet wurde, sowie der erste „Guerlain Spa Waldorf Astoria“ in Deutschland. Die exklusive Präsidentensuite, die derzeit höchst gelegenste Suite der Stadt, bietet einen grandiosen Ausblick auf die Skyline von Berlin. Weitere Informationen zum Hotel und Buchung unter www.waldorfastoriaberlin.com.

Über Waldorf Astoria Hotels & Resorts
Zum Portfolio von Waldorf Astoria gehören 24 Ikonen der internationalen Hotellerie in den beliebtesten Destinationen rund um den Globus – alle so einzigartig und zeitlos wie der Namensgeber der Marke, das Waldorf Astoria Hotel in New York. Jedes Waldorf Astoria Hotel & Resort steht für mondäne Raffinesse, Perfektion und den einmaligen True Waldorf Service. Im Rahmen des True Waldorf Service kreieren persönliche Concierges maßgeschneiderte und authentische Erlebnisse für den Gast. Neben dem Komfort der eleganten Zimmer und Suiten genießen Gäste in den Waldorf Astoria Hotels & Resorts Kulinarik für höchste Ansprüche, zwölf Weltklasse-Golfmöglichkeiten und 23 luxuriöse Spas. Waldorf Astoria ist eine weltweite Luxusmarke von Hilton Worldwide. Derzeit sind zwölf weitere Hotelentwicklungen der Marke in Planung. Weitere Informationen finden sich unter
https://www.waldorfastoria.com
https://news.waldorfastoria.com.

Durst -Warten auf Merlot

KABARETT von und mit Philipp Weber in der UfaFabrik Berlin

DURST – Warten auf Merlot
vom 9. –12.April 2014
Beginn: 20Uhr
ufaFabrik
Viktoriastr. 10-18
12105 Berlin
Ticket-Telefon
030 • 75 50 30
https://www.ufafabrik.de

Der vielfach ausgezeichnete Kabarettist Philipp Weber ist wohl
Deutschlands radikalster Verbraucherschützer. Der studierte Chemiker und Macher des Sensations-Programms „FUTTER – streng verdaulich“ widmet sich in seinem aktuellen Programm den flüssigen Gaumenfreuden.
In „DURST – Warten auf Merlot“ gräbt er gnadenlos Fakten aus, die der Öffentlichkeit von der Nahrungsmittelindustrie bisher vorenthalten wurden: Tee macht fahruntüchtig ab 0,8 Kamille. Kakao ist Koks für Kinder. Milch ohne Fett ist keine Milch, sondern Quatsch. Für eine gute Tasse Kaffee braucht man 140 Liter Wasser. Der Mensch lebt nicht allein von Kefir. Stille Wasser sind nicht tief, sondern teuer.
Doch den größten Durst kann man nicht mit Wasser löschen. Die Kriege der Zukunft mögen um das nasse Gold geführt werden, aber
die Schlacht der Gegenwart geht um Freibier. Noch nie wurde so viel Alkohol produziert wie heute. Versiegen die Ölquellen der Welt, müssen die Destillationskolben angeschmissen werden. Verglichen mit dem, was unsere Autos saufen, benehmen sich die Besucher des Oktoberfestes wie eine Gruppe leberkranker Taliban. Das kann nicht das letzte Wort sein.
Der Mensch muss zurückschlagen! Aktuell befindet sich Gérard Depardieu in einem russischen Trainingscamp, um sich auf ein Wetttrinken mit einem VW Touran mit Ethanolantrieb vorzubereiten.
Doch Philipp Weber geht noch weiter: Denn was ist mit dem Durst nach
Wissen? Dem Durst nach Freiheit? Dem Durst nach Leben? Droht die
Menschheit gar an ihrem eigenen Durst zu ertrinken? Die Antworten auf diese bierernsten Fragen sind erschütternd komisch. Zumindest bei ihm!
Denn Weber will mehr: lachende Gesichter, glückliche Menschen und eine bessere Welt. Und vor allem: den Ministerposten für Verbraucherschutz!

Mehr Informationen unter:
https://www.weberphilipp.de/
https://www.wort-laut.de

Mittwoch, 19. März 2014

"Usedom radelt an"

Usedom radelt in die neue Saison

Weil immer mehr Menschen die Insel mit dem Rad kennen lernen wollen, laden die Seebäder unter dem Motto „Usedom radelt an“ vom 1. bis zum 10. Mai zu einem Saisonauftakt auf dem Drahtesel ein. Mit einer großen Sternfahrt am 10. Mai geht’s aus sämtlichen Richtungen der Insel auf den Loddiner Festplatz.

Der Frühling lockt mit Sonne und neuer Energie. Was gibt es da Schöneres, als die blühenden und grünenden Ecken der Insel auf dem Drahtesel zu entdecken: Unter dem Motto "Usedom radelt an" startet die Insel vom 1. bis zum 10. Mai mit verschiedenen Radtouren quer durch die Usedomer Frühlingslandschaft in die neue Saison.

In den Bernsteinbädern hat das Anradeln Tradition. Jedes Jahr am 1. Mai laden die vier Seebäder Zempin, Koserow, Loddin und Ückeritz Pedalritter zur ersten gemeinsamen Ausfahrt ein. 2014 ist das Seebad Loddin Gastgeber.

Bis zum 10. Mai bieten viele Inselorte geführte Touren an. Von der Ortstour durch Karlshagen über Fahrten auf die Halbinsel Gnitz bis zur Ganztagestour auf die Insel Wollin bis ins polnische Seebad Misdroy sind für jeden Anspruch Touren im Programm dabei. Thematische Radausflüge führen von den Bernsteinbädern in die Denkmallandschaft Peenemünde, folgen den Spuren des deutsch-amerikanischen Malers Lyonel Feininger oder stellen Kirchen und Schlösser der Insel vor.

Höhepunkt der zehntägigen Frühlings-Anradel-Aktion ist am Sonnabend, 10. Mai, eine Sternfahrt quer über die ganze Insel. Vom Peenemünder Hafen im Norden und von der Historischen Uhr auf dem Ahlbecker Seebrückenvorplatz startet die Fahrt jeweils um 10 Uhr. Auch von Wolgast aus ist eine Route geplant. Ein Einstieg auf der Strecke ist jederzeit möglich. Gemeinsames Ziel ist gegen 12 Uhr der Loddiner Festplatz. Dort ist aber noch lange nicht Schluss. Viele Stände informieren vom Fahrradhelm bis zum Fahrradschloss über die Themen Sicherheit, Neuheiten in Sachen Technik oder aktuelle Rad-Trends, bieten vom Flickwerkzeug bis zum Mantel Zubehör an. Wer Lust hat, kann seinen Drahtesel vom TÜV durchchecken lassen. Es gibt einen Fahrradparcours für Groß und Klein. Außerdem bieten die Schmetterlingsfarm und die Phänomenta Natur und Physik zum Anfassen.

Infos zum gesamten „Usedom radelt an“-Programm gibt es auf https://www.usedom.de

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