Samstag, 27. November 2010

Pino, seine Mama & ich - eine süditalienische Reise

6.Tag Pollino Nationalpark
Von der Küste rauf in die Berge, rauf und runter, Serpentinen über Serpentinen – Pino bekommt von dem vielen Gang schalten, bremsen und beschleunigen – starke Waden – ich einen Drehwurm. Ich empfehle ihm Magnesium und er fährt ohne an der Farmacia zu halten, gezielt zu einer „Schweinefarm“. „Von hier beziehe ich auch Schinken und zwar für meine Pizzen. Gute Qualität und ich weiß, woher die Schweine stammen.“ Es riecht schon von weitem nach Schweine-Tierpark, die Tiere wachsen hier auf, werden geschlachtet und zu Schinken und Salami verarbeitet. Das Dorf „Latronico“ liegt etwas unterhalb, die Schweinefarm „Agromonte Magnano“ etwas oben im Wald, gut versteckt und alleine mit seinen Gerüchen. Ich beschließe hier beim Kraulen der Schweinchen, dass ich Vegetariern werde, verspeise aber 2 Stunden später schon wieder hauchdünn geschnittenen Prosciutto und Salamistückchen zum Aglianico Wein. Das Schwein gehört zur Basilikata, spricht man von Fleisch, spricht man vom Schwein. Ein Sprichwort sagt: „Senza puorche se face na vita da puorche“ – frei übersetzt, dass man ohne ein Schwein, das Leben eines armen Schweines hier lebt.
Wir sind mitten im Gebiet des 1992 gegründeten Nationalparks Pollino „Parco nationale del Pollino“, welcher 22 lukanische und 24 kalabrische Gemeinden umfasst. Es gilt, dieses Gebiet zu schützen, zu bewahren, die Vegetationsvielfalt ist immens, die Schönheit der Landschaft grandios. Im Hotel und Ristorante „Mulino Iannarelli“ in San Severino Lucano werden wir bereits von Vincenzo, dem Chef des Hauses erwartet. Es gibt viel zu essen: Pecorino, Ricotta, Pezzente (Wurst) und eine Spezialität „razzola“, eine Focaccia, gefüllt mit Käse, Soppressata und Eiern. Aber das war nur „Antipasti“. Dann kam die Pasta, die Trüffel konnten schon vor der Tür gerochen werden, „Tagliatelle con tartuffo“ und als zweite Pasta „ferfetti con ragú“. Es gibt in diesem großen Gebiet helle und dunkle Trüffelsorten, so z.B. Bianchetto, Uncinato und Estivo und natürlich im Herbst kommen viele Wildfleischsorten als Ragout auf den Tisch. „Ich brauche eine Siesta – Pino hat diese nachmittägliche Ausruhphase als Italiener schon in den Genen – Silencio - bene. Doch die war uns nicht vergönnt. Pünktlich zum Ausruhen gingen vier Musiker vor der Mühle auf und ab und spielten rauf und runter Tarantellamusik. Schneller Rhythmus, Schlagen vom Tamburin, Oh Madonna, muss das sein. Die Madonna del Pollino steht nicht weit von hier auf dem Berg bei der Wallfahrtskirche – eine schöne Aussicht dort oben. Ich sinniere weiter über die Tarantella, es ist ein Tanz, der überwiegend in Süditalien zu Hause ist. Es gibt zwei Meinungen zum Namensgebung dieses Tanzes, einfach ein Volkstanz aus der Stadt Taranto (Tarent) oder abgeleitet vom Namen „taranta“, jener Tarantelspinne, die im Mittelmeerraum zu finden ist. Mag durchaus sein, dass der Stich dieser giftigen Spinne zu diesem wilden Tanz führten…es ist die kleine Taranta, die Tarantella.
„Cafe?“, fragt Pino. „Si, und übrigens die Musik war wirklich gut. Und wer hat schon den Luxus, ein Privatkonzert zu bekommen. Auch so kann man es sehen.“
https://www.mulinoiannarelli.com

Winterliche Highlights im Restaurant Berlin-Sankt Moritz

1. Unsere Weihnachtsmenüs vom 1. bis 26. Dezember 2010
Ente oder Gans? Dazu ein Glas Champagner, genießen Sie einfach!


2. Zum 2. Advent mit Weinprobe & Weinverkauf am 5. Dezember 2010
Von 14:00 bis 18:00 Uhr heißt es wieder "Kommen, verweilen & probieren". Die letzten Entdeckungen aus Deutschland, hochwertige
gereifte Bordeaux für die besinnlichen Weihnachtsstunden und unseren Champagner Charpentier für Silvester!

Flying-Menü, Champagner, Weine, Wasser & Kaffe - 46 € pro Person. Um Anmeldung wird gebeten!


3. Silvestermenü am 31.12.2010, 19:00 Uhr
Feiern Sie mit uns gemeinsam in das Jahr 2011, 7 Gänge, Aperitif, Weine & Mitternachtschampagner, dazu eine Amuse- und Austernbar!
Freuen Sie sich auf einen unvergessenen und genussvollen Abend.

Restaurant Berlin-Sankt Moritz
Regensburger Straße 7, 10777 Berlin

Internet: https://www.restaurant-sankt-moritz.de
Email: restaurant-berlin-sankt-moritz@email.de

Mittwoch, 24. November 2010

Am 6.Dezember Restauranteröffnung "Parc Fermé" in Berlin

Urban Cuisine revolutioniert
Berliner Restaurantszene
Gourmetrestaurant „Parc Fermé“ mit neuem Spitzenkoch-Team
Mehr Berlin geht nicht: Am 6. Dezember 2010 öffnet das „Parc Fermé“
im Moabiter Meilenwerk mit einem Spitzenkoch-Duo, das alle Aspekte der neuen Hauptstadt in sich vereint. Dennis Ucak (27) aus Berlin-Reinickendorf hat türkische Wurzeln, während sein Sous-Chef Björn Swanson (26) aus Kreuzberg Halbamerikaner ist. Beide Köche haben glänzende Stationen in den besten Restaurants der Stadt wie dem mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichneten „Fischers Fritz“ oder dem „Facil“ (ein Michelinstern) vorzuweisen. Unterstützt von Gastgeber Aris Papageorgiou wagt sich das erfolgversprechende Duo mit dem „Parc Fermé“ an ein eigenes Spitzenrestaurant.
Erstmalig in Berlin präsentieren zwei Top-Chefs eine Küche, deren Einflüsse türkischer, arabischer, amerikanischer und – ganz Kinder ihrer Heimatstadt – Berliner Art sind. Hier kommt Makrele in orientalischem Gewand daher, während seidiger Tofu mit kräftigem Pumpernickel Crumble kontrastiert. Morgenland trifft abendländische Haute Cuisine,
und traditionelle Zutaten wie Hirschkalb treten in der Kombination mit Cranberryjus und Crunchy Haselnuss als urbanes „Wild Thing“ auf.
Dass ausschließlich frische Produkte von erstklassiger Qualität und
von ausgesuchten Lieferanten verwendet werden und Schäume, Blüten
und intensive Aromen mit von der Partie sind, versteht sich fast
von selbst.
26 Plätze stehen im neuen „Parc Fermé“ zur Verfügung. Mit seinem gelungenem
Mix aus rauher Industrie-Architektur und modernen Design-
Elementen bietet das Restaurant genau den richtigen Rahmen für die
Urban Cuisine von Ucak und Swanson.

Montag, 22. November 2010

Heute am 22.November öfnet der Weihnachtsmarkt am Opernpalais Berlin, seine Pforten

Heute eröffnet der Nostalgische Weihnachtsmarkt am Opernpalais Berlin
Über 200 Buden mit Händlern aus der ganzen Welt präsentieren nostalgisches Kunsthandwerk, handgefertigte Unikate & traditionelle Schmankerl zur Adventszeit

Präsentiert von KLASSIK RADIO

Endlich ist es soweit! Der nostalgische Weihnachtsmarkt am Opernpalais eröffnet zum 19. Mal seine Pforten und lädt Groß und Klein ein, dabei zu sein, wenn Klassik Radio mit seinem Chefmoderator Holger Wemhoff die große Weihnachtssaison einläutet und viele Gäste auf der Bühne begrüßt.

Die festliche Eröffnung findet HEUTE am 22. November 2009 ab 16 Uhr statt

Bei würzigem Glühwein und Südtiroler Spezialitäten beginnt unser Rundgang im Forum Fredericianum. Mit dabei sind auch neben zahlreichen Gästen aus Kultur und Politik Joseph Nieke (Marktbetrieber), Manfred Otte (Opernpalais Berlin) und Dr. Christian Hanke (Bezirksbürgermeister Berlin-Mitte), Carsten Spallek (Bezirksstadtrat Berlin-Mitte).

Auf der festlich geschmückten Hauptbühne direkt an der Spree wird Holger Wemhoff die Weihnachtszeit einläuten. Holger Wemhoff und Joseph Nieke freuen sich besonders, das Kindermusical Theater Berlin begrüßen zu dürfen, dessen Schirmherrschaft Bettina Wulff übernommen hat. Die kleinen Musicalstars haben extra eine kleine Darbietung für den Nostalgischen Weihnachtsmarkt vorbereitet und freuen sich schon jetzt auf den Auftritt auf der Weihnachstbühne.

Sind Sie dabei und lassen Sie sich verzaubern vom Glitzern und Schimmern rund um das Opernpalais und treten Sie ein in die nostalgische Wunderwelt in Berlins historischer Mitte!


Informationen zum Programm & Öffnungszeiten unter nachstehenden Kontaktdaten oder unter
https://www.berliner-weihnacht.de

Donnerstag, 18. November 2010

Weihnachtsmarkt in Berlin - am Opernpalais

Glühwein und Maronen im Lichtermeer - Der Nostalgische Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten
Präsentiert von KLASSIK RADIO

Endlich ist es soweit! Die Buden sind aufgebaut und die funkelnden Lichterketten sind all überall verteilt. Der nostalgische Weihnachtsmarkt am Opernpalais eröffnet zum 19. Mal seine Pforten und lädt Groß und Klein ein, dabei zu sein, wenn Klassik Radio mit seinem Chefmoderator Holger Wemhoff die große Weihnachtssaison einläutet und viele Gäste auf der Bühne begrüßt.

Die festliche Eröffnung findet am 22. November 2010 ab 16 Uhr statt.
Bei würzigem Glühwein und Südtiroler Spezialitäten beginnt unser Rundgang im Forum Fredericianum. Mit dabei sind auch neben zahlreichen Gästen aus Kultur und Politik Joseph Nieke (Marktbetrieber), Manfred Otte (Opernpalais Berlin) und Dr. Christian Hanke (Bezirksbürgermeister Berlin-Mitte), Carsten Spallek (Bezirksstadtrat Berlin-Mitte).

Auf der festlich geschmückten Hauptbühne direkt an der Spree wird Holger Wemhoff die Weihnachtszeit einläuten. Holger Wemhoff und Joseph Nieke freuen sich besonders, das Kindermusical Theater Berlin begrüßen zu dürfen, dessen Schirmherrschaft Bettina Wulff übernommen hat. Die kleinen Musicalstars haben extra eine kleine Darbietung für den Nostalgischen Weihnachtsmarkt vorbereitet und freuen sich schon jetzt auf den Auftritt auf der Weihnachstbühne.

Sind Sie dabei und lassen Sie sich verzaubern vom Glitzern und Schimmern rund um das Opernpalais und treten Sie ein in die nostalgische Wunderwelt in Berlins historischer Mitte!

Kunsthandwerker, Zuckerbäcker, Mandelbrenner, Kastanienröster, Kerzendreher, Laternenbauer und viele mehr haben 200 Holzbuden für Sie aufgebaut. Es gibt traditionelle Spezialitäten aus Italien, den Niederlanden, Deutschland und Ungarn.
Auf die kleinen Gäste warten ein historisches Holzpferde-Karussell und ein altes Riesenrad wie aus dem Märchenbuch. Es gibt eine Krippe mit echten Tieren, jede Menge Naschereien und viele Weihnachtsmärchen! Es singen Kinderchöre und es spielen große und kleine Musiker Fetziges und Altbekanntes zur Weihnachtszeit!

Kommen Sie vom 22. November bis 29. Dezember Unter die Linden und tauchen Sie ein in die nostalgische Weihnachts-Welt zwischen Staatsoper und dem Opernpalais Berlin!

Informationen zum Programm & Öffnungszeiten unter nachstehenden Kontaktdaten oder unter
https://www.berliner-weihnacht.de

Dienstag, 16. November 2010

Amourfood kann auch "Schlank ohne Qual" heißen

Die Ursache für überflüssige Pfunde liegt nicht im Kühlschrank

Schlank ohne Qual - SEHNSUCHT UND HUNGER von Maria Sanchez jetzt auch als Hörbuch

Hamburg. Die heilkundliche Psychotherapeutin Maria Sanchez aus Hamburg hilft Menschen, die die Hoffnung auf ein Leben mit einer schlanken Figur schon aufgegeben hatten. Auf das Konto ihrer Klienten gehen meist viele gescheiterte Diäten, verzweifelte Versuche, ein strenges Sportprogramm einzuhalten und letztlich immer wieder die Kapitulation vor den Kalorien. Mit der Methode SEHNSUCHT UND HUNGER von Maria Sanchez kann man den emotionalen Essensdrang überwinden und den Hunger dabei als Wegweiser zur Ursache nutzen. Ihr gleichnamiges Buch ist jetzt in der 2. Auflage als überarbeitete Version erschienen. Mitte Dezember kommt das Hörbuch auf den Markt.

Die Klienten von Maria Sanchez kennen den inneren Kampf zwischen dem Wollen und dem Nicht-Dürfen. Auch Maria Sanchez selbst ist dieses Problem nicht fremd, da sie vor ein paar Jahren noch 30 Kilo schwerer war. „Ich war es leid, mich mit Diäten zu quälen und mir Dinge zu verbieten. Ich hatte das Gefühl, nichts, was ich ausprobierte, führte zu einer dauerhaften Lösung“, sagt die 42-Jährige. Sie fing an, dem Hungergefühl auf den Grund zu gehen und beschäftigte sich mit Fragen wie „Warum esse ich, wenn ich eigentlich gar keinen körperlichen Hunger verspüre?“ oder „Wo sitzt der Hunger genau?“. Dabei hat sie einen fühlbaren Unterschied zwischen körperlichem und emotionalem Hunger entdeckt. Dort setzt sie heute auch bei ihren Klienten an.

„Die Menschen empfinden einen niemals enden wollenden Sog im Hals oder Druck in der Brust. Anstatt sich mit den seelischen Ursachen für diesen Drang zu beschäftigen, überdeckt das Essen unsere Bedürfnisse“, erklärt Sanchez. Die Klienten lernen bei ihr wieder, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen und diese nicht an einen Diätplan oder Sport abzugeben. Mit dem Konzept SEHNSUCHT UND HUNGER, einer bislang einzigartigen Kombination aus psychologischen Ansätzen und inneren Körperübungen, gibt sie ihren Seminarteilnehmern den Schlüssel in die Hand, dauerhaft schlank zu werden und ihr Wohlfühlgewicht ganz entspannt halten zu können.

Doch Sanchez kümmert sich nicht nur um übergewichtige Menschen. In ihre bundesweit angebotenen Seminare kommen auch Menschen, die sich nur mit einem exzessiven Sportprogramm oder radikalen Diäten schlank halten können. „Die dünnen Dicken sind ein in unserer Gesellschaft noch zu wenig erkanntes Problem“, sagt sie. Dabei spielen natürlich auch Essstörungen wie Bulimie oder Binge Eating (anfallartiges Essen) eine große Rolle. „Auch diese Problemstrukturen kann man mit dem Konzept SEHNSUCHT UND HUNGER in Angriff nehmen und auflösen“, so die heilkundliche Psychotherapeutin.

Die Hamburgerin unterstützt ihre Klienten nicht nur in Seminaren, sondern auch in Gruppen oder in der Online-Community unter www.sehnsuchtundhunger.de mit Hilfe von Beratungen, Webinaren, Übungen und einem Forum. Das Buch „SEHNSUCHT UND HUNGER“ ist versandkostenfrei im Online-Shop erhältlich bzw. im Buchhandel und unter https://www.amazon.de.

Weihnachtsmarkt "unter den Linden" in Berlin

Am Montag, den 22. November 2010 ist es soweit der NOSTALGISCHE WEIHNACHTSMARKT eröffnet UNTER DEN LINDEN in Berlin seine Pforten!

Erleben Sie die Vorweihnachtszeit im nostalgischen Ambiente. Lassen Sie sich verführen von Zucker - und Lebkuchenbäckern, Mandelbrennern und Kastanienröstern.

Genießen Sie den aromatischen Glühwein oder lassen Sie sich im Schein des Feuers eine Feuerzangenbowle aufgießen.

Es glitzert, schimmert und glänzt rund um das Opernpalais Unter den Linden in Berlin. Das erleuchtete Palais und die Staatsoper Berlin geben dem Nostalgischen Weihnachtsmarkt einen würdigen Rahmen.

Kunsthandwerker aus dem gesamten Bundesgebiet, Tschechien und dem Erzgebirge erwarten Sie zum 19. Mal in der Oberwallstrasse und auf dem Werderschen Markt. Sie präsentieren ein überwältigendes Angebot an weihnachtlichen Waren und Geschenkideen. Von Christbaumschmuck, Krippenfiguren, Spielzeug, Holzarbeiten, Marionetten, Kerzen bis zu Lammfellschuhen. Laternenbauer, Kerzendreher, Spekulatiusbäcker, Krippenbauer zeigen die Produkte ihres Könnens, die Sie an Ort und Stelle erwerben können.

Auch an kulinarische Genüsse wurde reichlich gedacht, und die Wahl fällt schwer zwischen heißen Maroni, Lebkuchen, gebrannten Mandeln oder Südtiroler Spezialitäten.

https://www.berliner-weihnacht.de

Montag, 15. November 2010

Pino, seine Mama & ich - ein Reisebüchlein

5.Tag Maratea – Christus hat alles im Blick
Nachdem wir am Vortag den Blick auf Maratea eingehend vom Boot aus genießen konnten, erklimmen wir heute das weit gestreute Dorf. Vom Hafen aus geht es hoch in die Berge, in die Altstadt, zum unteren Dorf „Borgo Inferiore“, enge Gassen, ja niedlich pitoresk wie in einer Puppenstube, alles überschaubar, Vinotheken und Bars laden zum Verweilen ein. Ein Aperitivo hier, Panzerotti (süße, gefüllte Teigtaschen) da, ein bisschen „Ricotta e miele“ (Ziegenkäse mit Honig), „pasticcini“ (Gebäck) und wieder etwas pikantes wie Prosciutto „Schinken“. Ich erinnere Pino, dass wir später zu Ciccio gehen, also nicht den Appetit verderben… „Mangia sempre e bueno“, bekomme ich als Antwort.
Die Kirchen „Chiesa madre“ und „Chiesa dell´Addolorata“ sind ein Muss, aber ein sehr beeindruckendes Muss. Zwischen den Häusern ist immer wieder der Blick von Christus zu spüren – ja wir kommen gleich hoch. Die Bergstraße nochmals weiter hoch und wir sind am Aussichtspunkt „Belvedere“ von Maratea. Der Bildhauer Bruno Innocenti schuf 1965 die Erlöserfigur „Statua del Redentore“ mit einer Höhe von 21 m und einer Armspannweite von 19 m. Erst hier oben wird Pino und mir bewusst, warum dieser Christus keine langen Haare hat. Er steht in unmittelbarer Nähe der Wallfahrtskirche San Biagio, aus dem Jahre 1619. Christus darf der Kirche nicht den Rücken zeigen, ergo wurde die Statue so erschaffen, dass er auf die Kirche blickt, aber zum Meer und auf das ganze darunter liegende Dorf den Anschein birgt, auch hier alles im Griff zu haben. Er beschützt das Meer und das Hinterland, Christus sieht alles.
Eine lange Exkursion durch Maratea, wir können endlich sitzen und uns von Ciccio, dem Patron von der Taverna Rovita mit regionaler Küche verwöhnen lassen. Dieses Restaurant gehört zu den „Ristoranti lucani nel mondo“, einem Zusammenschluss weltweiter Restaurants, die original lukanische Küche bieten. Dazu gehört auch Pinos Restaurant in Berlin, die Trattoria á Muntagnola. Pino ist zudem im Jahr 2010 als gastronomischer Botschaft der Basilikata ausgezeichnet worden. Er pflegt die lukanische Küchentradition.
Wir bekommen Risotto mit Zedern „al profumo di mare“ (mit dem Duft des Meeres). Dazu werden die Zedern in zwei Teile geschnitten und mit Risotto gefüllt – habe ich noch nie gegessen und werde auch lange daran denken. „La fine del mondo (das Ende der Welt) – dieses Gefühl entsteht in Maratea, in seiner Taverna. Wir fühlen uns gut aufgehoben und bereit für das nächste Gaumenerlebnis: „Orecchiette con seppioline e cavolo lucano“ – diese kleinen Ohrennudeln bieten in ihren teigigen Schlupfwinkeln Plätzchen für die Tintenfischchen, Oliven, Weißkohl in Verbindung mit der tomatigen Sauce schönen Platz und schmecken sehr gut mit einem Vino bianco vom Winzer Dragone. Heute ist unser Pasta-Tag, der Ricotta schmeckt hier in Matera so gut, dass wir ihn so zum Naschen bestellen, aber auch als Füllung in den Teigrollen „Cannelloni con ricotta e spinaci“. „Dolci?“, Si, ich würde es mir nicht verzeihen, wenn ich hier in Maratea Diätanwandlungen hätte. „Vapiano“, meint Pino genüsslich, langsam essen, dann haben wir was davon, wenn wir dick werden.
Pino ist natürlich in seiner Heimat, der Basilikata, überall bekannt. Seine kulinarische Botschaftertätigkeit, das Fördern und Fordern von guten ökologischen Produkten aus seiner Heimat, die er in Berlin anbietet, zieht Kreise. Die Erzeuger und Bauern hier vor Ort wissen, wie hoch geschätzt die Authentizität ihrer (wieder entdeckten) Küchenkultur sowie die Ernte von ihrem Land, im Ausland ist. Und Pino wird nie müde, Neues und noch nicht gekannte Betriebe von Winzern, Käsern und Bauern zu besuchen. „Pino, Deine Heimat schmeckt wirklich gut. Voi italiani, voi lucani, ihr habt gutes Essen. Gracie“, beschließe ich meine Mahlzeit mit süßen Ricotta gefüllten „Dita degli apostoli“ – Apostelfinger. Diese süßen aufgerollten Pfannkuchen passen gut zum Christus da oben auf dem Berg, der uns bestimmt wohlwollend bei dieser Völlerei zusieht.
Im Hotel Gabbiano trinken wir noch eine Flasche vino rosso, den so typischen Rotwein aus der Basilikata „Aglianico“, aus dem Vulture-Gebiet. Die Direktorin Rosa Amoroso hat uns dazu eingeladen, denn sie ist begeistert, dass wir soviel Freude am Essen und Trinken mitbringen. Sie erzählt uns von ihrer Arbeit als Präsidentin vom Hotel-Konsortium, eine schwierige Aufgabe, deren Interessengemeinschaft die Förderung der Hotels und nicht zuletzt, die der Region bedeutet.
Morgen geht es weiter nach Pollino, in den Nationalpark

Restaurant Lochner am Lützowplatz, Berlin

FEIN & DEFTIG
„Es lebe die Gans!“

Im Restaurant Lochner am Lützowplatz in Berlin wird es winterlich-deftig:
Fernab von den vielfältigen wie traditionellen Variationen der Winter- und Weihnachtsgans kredenzt Andreas Lochner in den Wochen vor Weihnachten eine deliziöse und wesentlich leichtere Freiland-Maispoularde. Gefüllt mit Kräutern, Brot und feinem Fleisch kommt diese Winter-Geflügel-Variante sehr gesellig daher: Ab einer Runde von 4 Personen kann man das Gericht vorbestellen und verspricht so einen ausschweifenden, genussvollen Abend!


Vorspeisenvariation
Feine Kleinigkeiten aus unserer aktuellen Tageskarte

*****
„Gefüllter Gockel“
auf Nudel-Krautflecken mit Estragon

Freiland-Maispoularde gefüllt mit einer Fleisch-Kräuter-Brotfüllung,
im Backofen geschmort, tranchiert und auf einer Platte am Tisch serviert

*****
Zum Dessert gibt es Grießknödel mit Birne und Eis



ab 4 Personen 160,00
6 Personen 240,00
8 Personen 320,00

Nur auf Vorbestellung
( ca. 2- 3 Tage)

Restaurant Lochner
Lützowplatz 5 • D-10785 Berlin
Telefon: +49 (0)30 23 00 52 20
Fax: +49 (0)30 23 00 40 21
E-Mail: info@lochner-restaurant.de / Aktuelle Karte & Weinkarte unter: https://www.lochner-restaurant.de

Samstag, 13. November 2010

Pino, seine Mama & ich

4. Tag Maratea
Wir hatten 2 Nächte in Maratea, der Küstenstadt am Thyrennischen Meer, eingeplant, um für eine ganztägige Bootstour Zeit zu haben. Schnell sind wir „maritim“ eingewiesen, was unser kleines Motorboot so alles kann und vor allem nicht tun soll. So dürfen wir z.B. nur einen bestimmten Küstenabschnitt befahren.
Das Wetter ist herrlich, wir tuckern aus dem „Porto di Maratea“ dem Hafen, begutachten Maratea vom Meer aus – und dann geht´s ab. Pino schaltet das Gas hoch und wupps sind wir im Süden über der Basilikata-Grenze hinaus. „Dürfen wir das?“, frage ich zaghaft mit Blick auf die genau vorgegebene Küstenkarte…“Voi tedeschi, ihr müsst immer einen Plan haben und traut Euch dann nichts.“ Ich bewerfe ihn mit Weintrauben und erwidere: „et voi italiani, ihr macht immer Chaos…und werdet noch von euren Mamas gesegnet“ Oh, das ist ein Thema, denn eine Mama in Italien steht auf einem Sockel mit Heiligenschein. Sie ist „molto importante“ und es wird getan, was sie gesagt hat.
Entlang der Küste müssen wir höllisch aufpassen, um nicht auf Grund zu laufen, denn teilweise ragen Felsen bis fast an die Wasseroberfläche – und sie sind nicht „weg zuschieben“.
Es ist wunderbar aufregend, mit einer Prise Abenteuer, zu schippern und zu bestaunen, wie sich Felsenklippen mit Sandstränden, Untiefen und Grotten abwechseln. Pino fährt um die Insel „di Dino“ herum, fast spitzbübisch weiß er genau, was er sucht und die Überraschung ist perfekt. Wir gleiten fast von alleine mit einem leichten Wellengang in die blaue Grotte. Das Wasser ist kristallklar und schimmert in tausend Farben von Smaragdgrün über Türkisblau bis Blauviolett. „ce bello…grazie Pino, warst Du schon mal hier drin?“ „No, aber ich wollte schon immer mal mit dem Boot alleine hier rein.“ Gut, dass ich das vorher nicht wusste, denn so leicht ist das Steuern in den Felseneingang auch nicht gewesen…
Zurück zum Porto fahre ich, weltmännisch stehend am Ruder und reinbugsierend in den Hafen. Wir tanken dort und essen „Friselle“ – köstlich eingeweichte, alte Brote mit Tomaten und Mozzarella, Olivenöl tropft beim Reinbeißen über die Hände. Ein wiederum seufzendes que bueno kommt mir über die Lippen. Das werde ich zuhause auch ausprobieren, aber ich lege die Weißbrotscheiben in Weißwein oder Prosecco ein, mal sehen, wie es schmecken wird.
Im Anschluss geht es mit dem Boot Richtung Norden, wir sehen uns unser Hotel „Gabbiano“ von der Meerseite an und freuen uns jetzt schon auf das Abendessen. Vor lauter Gucken kommen wir allerdings der Küste zu nahe und verheddern uns in die Seile der Strandbegrenzungen – der Motor springt nicht mehr an. Pino, er könnte als Perlchentaucher durchgehen, befreit den Außenmotor von der Seilhedderei und wir fahren nach einem herrlichen Bootstag nach Maratea zurück. Und wir bringen etwas mit: Einen immensen Hunger und verzehren lukanische Spezialitäten wie Baccalá con peperoni crusciki die Senise (Stockfisch mit frittiertem Paprika), Rascicatielli ai funghi porcini (Pasta mit Pilzen), Trota salmonata arrostita (gegrillte Forelle), Spaghetti alle cozze (Spaghetti mit Muscheln), Profiteroles (gefülltes Brandteiggebäck) und Panzerottini alla crema (Teigtaschen mit Füllung). Als Weißwein wähle ich einen „Re Manfredi“, weil er nach dem Sohn Manfredi (1194-1266) vom Stauferkaiser Friedrich II benannt ist. Schmeckt sehr königlich, es gibt ihn auch als günstigeren Roséwein. Der obligatorische Limoncello folgte danach und nahm die Mundhöhle in Beschlag, als wüchse dort ein ganzer süditalienischer Zitronenhain, eingetaucht in Alkohol.
Morgen gehen wir auf den Berg zu Christus und zu Ciccio Gambardella, dem Patron von der Taverna Rovita – freue mich „Piacere“

Freitag, 12. November 2010

Pino, seine Mama & ich - eine Reisebüchlein, 3.Tag, Amalfiküste

3. Tag Die Amalfiküste erobern…costiera amalfitana
Auf der Autobahn Richtung Süden nur nicht das kleine Ausfahrtsschild „Amalfitana“ verpassen, ansonsten dauert es ewig, bis dieser Fehler wieder korrigiert werden kann – und alles wieder rückwärts zur besagten Küstenstraße geht. Mama Angela empfiehlt dazu Pino:
„Chicca legna a sardegna“, Du hast eine Zunge, um nach Sardinien zu kommen“. Va bene, aber soweit wollen wir nun doch nicht, die nächste Ausfahrt reicht uns schon.
Diese kurvige, enge Straße bietet einen grandiosen Ausblick auf das Meer und führt an allen bekannten Orten wie Positano, Amalfi, Atrani, Minori und Praiano vorbei. Zudem bedarf es einer guten sportlichen Konstitution vom Lenken, Bremsen wie Gasgeben, aber auch höchster Konzentration, um diese steil aufwärts und abwärts kleine, führende Straße zu fahren. Und fragen Sie nicht, was passiert, wenn ein großer Reisebus entgegenkommt, ein Hindernis im Weg steht, ein Mercedesfahrer mit Hut vor Ihnen fährt oder ein Einheimischer an ihrer Stoßstange klebt, es stimmt nicht fröhlich. „Guck mal, da vorne gibt es molto grande Limone“, erheitere ich Pino und schwups halten wir am Aussichtsplatz. Der Kauf von zwei frisch gepressten (kleinen) LIMOnaden für 6 Euro, lässt uns erahnen, warum die Amalfiküste den Reichen gehört. „Der Preis sortiert also hier aus“, resümiere ich und mache mutig den Vorschlag in Positano zu essen. Einen Parkplatz bekamen wir beim Restaurant Saraceno d´Oro, aber nur für die Zeit, die wir für das Essen benötigten. Parkplatz ist an der Amalfiküste Mangelware und wenn überhaupt, dann unverschämt teuer. Was bleibt? Einfach die Küstenstraße solange fahren, bis wieder ein Abfahrtsschild Richtung Autostrada kommt.
An das Ristorante haben wir gute Erinnerungen, die hausgemachte Pasta „Paccheri con coccio e pomodorini“ schmeckte hervorragend, das Preis-Leistungs-Verhältnis erheiterte mit 12 Euro sogar, dass wir übermütig noch Vongole & Sardinen „Frutti di mare“ bestellten. Im Ort Amalfi kaufte ich 2 Waffeltüten mit je 1 Kugel Schokoladeneis – für 10 Euro! Sicher, es war das teuerste Gelati zum Mitnehmen, das wir je gegessen haben. Aber es war auch das Beste, an das ich mich je erinnern kann. Die großen Zitronen sind allgegenwärtig, sie sehen hübsch aus, aber die dicke Schale lässt nicht viel Fruchtfleisch zurück. Den Zitronenlikör „Limoncello“ probiere ich und merke ziemlich schnell die geschmacklichen Unterschiede. Der teuerste ist nicht immer der Beste und der günstigste ist nicht immer der schlechteste. Einfach testen. Und nicht nach der Designerflasche auswählen.
Was mich auf dieser Reise immer wieder auf´s Neue erfreute, dass ich durch die Begleitung eines Italieners anscheinend in Bezug auf die „außerordentliche TouristenNeppsteuer“, unter Italienern auch „Dummensteuer“ genannt, verschont blieb. Sie wissen schon, „scusi“, da habe ich wohl etwas zuviel auf die Rechnung gesetzt. Oder auch die leicht arrogante Art an der Amalfiküste „die nächsten Touristen kommen sicher, heute habe ich keine Lust nett zu sein.“ Egal ob der Carabinieri, der uns vom Halteverbot wegzuscheuchen versucht, der Barista an der gut besuchten (Cafe)Bar – sie wollen alle italienisch reden und hören sich Pino´s Fragen wohlwollend an. Nur keine Fremdsprache, das ist soooo anstrengend. No capice!
Ich warte im Fiat auf Pino, der nächste Carabinieri kommt vorbei und redet italienisch auf mich ein. Ich verstehe ihn schon, aber ich sage „no capice“. …ein bisschen Zeit schinden, bis Pino wieder zurück ist.
Morgen 4.Tag Maratea, Basilikata

Amour Food

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