Donnerstag, 14. Oktober 2010

Turkey Class im Midtown Grill, Marriott Hotel Berlin

Tricks für saftigen Braten: Traditionelles Thanksgiving-Menü in der Turkey-Kochklasse im Berlin Marriott Hotel

Letzter Kurs der amerikanischen Kochkursreihe in diesem Jahr / Jetzt für den 20. November anmelden

Thanksgiving zitiert Elemente aus dem US-Pionierleben und ist zugleich das wichtigste Familienfest in den Vereinigten Staaten. Klar, dass eine Kochklasse zur perfekten Zubereitung des saftigen Buttertruthahns im US-amerikanisch geprägten Midtown Grill nicht fehlen darf. Im Mittelpunkt steht ein üppiges Menü, das mit traditionellen Gaumenfreuden des Erntedankfestes aufwartet und aus ursprünglich nordamerikanischen Lebensmitteln zusammengestellt wird: Knuspriger Roasted Turkey mit einer reichhaltigen Auswahl an Beilagen wie gebackenen Süßkartoffeln mit Ingwer und Honig, hausgemachtem Buttermilch-Kartoffelpüree, Rosenkohl mit Speck und Pinienkernen, verschiedenen Saucen und saftigem Pumpkin Pie als krönendem Abschluss.

Jede Menge Tipps vom Küchenprofi – etwa für ein perfektes Stuffing
Bei welcher Temperatur muss der Vogel gebraten werden? Welche Tricks gibt es, damit der Truthahn schön saftig bleibt? Welche Zutaten benötigt man für das Herzstück des Roasted Turkey – das sogenannte Stuffing? Orangen-Cranberry-Sauce oder lieber „beschwipster Truthahn“ mit Bourbon Gravy? Auf diese und weitere Fragen hat Chefkoch Thomas Czerwionke die Antworten und verrät den Kursteilnehmern zudem seine Insider-Tipps.

Der Chefkoch weiß, dass die Zubereitung eines Truthahns sehr zeitaufwendig ist – drei bis dreieinhalb Stunden sind üblich. Damit die Teilnehmer nicht mit leerem Magen nach Hause gehen müssen, hat Czerwionke vorgesorgt: Bereits vor Beginn des Kurses hat er eine Pute in den Ofen geschoben. Den zweiten Turkey dürfen die angehenden Truthahn-Experten selbstverständlich unter fachmännischer Anleitung von Thomas Czerwionke zubereiten – „Birdybag“ inklusive. Die Turkey Class: Nicht nur für Amerikaner in Berlin eine kulinarische Anlaufstelle am 20. November.

Die Turkey Class im Midtown Grill für 65,00 Euro (pro Person) beinhaltet:

• Termin: Samstag, 20. November 2010, 15.30 Uhr – ca. 18.30 Uhr
• Sektempfang
• Gemeinsames Kochen unter Anleitung des Küchenchefs
• Inklusive Softdrinks
• Zertifikat

Buchungskontakt
Telefon 030 – 220 00 54 11 oder per E-Mail unter restaurant@midtown-grill.de

www.midtown-grill.de

Das Berlin Marriott Hotel: US-amerikanisches Understatement gepaart mit einer Top-Lage in der deutschen Hauptstadt bietet das zu der globalen Hotelkette Marriott International gehörige Haus am Lenné-Dreieck. Mit seiner zentralen Lage ist das Berlin Marriott Hotel am Pulsschlag der Stadt und hält für jeden Anlass die passende Location bereit.
In direkter Nachbarschaft zum quirligen Potsdamer Platz punktet es zugleich mit seinen ruhigen, stilvollen Rückzugsmöglichkeiten und seinem klaren, komfortablen Ambiente. 379 zeitlos schöne Zimmer und Suiten empfangen den Gast; für Veranstaltungen steht eine großzügige Bankett- und Konferenzetage zur Verfügung. Schwimmbad- und Fitnessbereich sowie eine erstklassige Gastronomie gehören ebenfalls zum Angebot. Mehr Infos unter https://www.berlinmarriott.de.

Weitere Informationen und Buchung unter den kostenfreien Marriott Reservierungsnum€mern: Deutschland: 0800/1 85 44 22, Österreich: 0800/29 67 03, Schweiz: 0800/55 01 22 oder über https://www.marriott.de.

Hohe Auszeichnung für Küchenchef Matthias Diether

Fulminanter Neu-Einstieg: Der Schlemmer Atlas bewertet das
Gourmetrestaurant „first floor“ unter der Regie von
Küchenchef Matthias Diether mit 4,5 von fünf Kochlöffeln
Der Herbst ist für Restaurants eine spannende Zeit, denn die neuen
Gourmetführer werden präsentiert. Der Schlemmer Atlas eröffnete den Kritikerreigen und bewertete im 2011er Guide das „first floor“ mir 4,5 von 5 Kochlöffeln – ein fulminanter
Neueinstieg für Küchenchef Matthias Diether, der seit April 2010 am Herd des
Gourmetrestaurants steht. Insgesamt haben nur drei Restaurants in Berlin diese Auszeichnung
erhalten.
Innerhalb kürzester Zeit hat sich Chefkoch Diether, in der Berliner Gourmetszene einen
Namen gemacht. Unlängst wurde er von der Jury der Berliner Meisterköche zum „Aufsteiger
des Jahres 2010“ gewählt. Der Feinschmecker vergab 3 von 5 F und bewertete damit das
„first floor“ höher als in der Vergangenheit.
Matthias Diether überzeugt Gäste wie Kritiker mit seiner modernen und filigranen
europäischen Küche. Gâteau von der Gänseleber und Pfirsich, gebratene Jakobsmuschel mit
Pflaumen und Iberico Schweinebauch, Soufflierte Étouffée-Taube auf Schalottenconfit und
Sauce Riche – den neuen Stil lässt man sich, wie könnte es anders sein, am besten auf der
Zunge zergehen.
Gourmetrestaurant „first floor“
im Hotel Palace Berlin
Budapester Straße 45
10787 Berlin
Tischreservierung unter
Telefon (030) 2502-1020
oder Online unter
https://www.firstfloor.palace.de

Samstag, 9. Oktober 2010

Adria - Insel Krk und die Oliven

Punat – Tage der Oliven
Es ist schwer, sich die Adria vorzustellen, ohne den Duft der Oliven und den Geschmack vom Olivenöl in den Sinn zu rufen. Die Olive wird in der mediterranen Küche sehr geschätzt, so dass es nicht überrascht, dass in Punat auf der Insel Krk jedes Jahr im Oktober die Tage der Oliven stattfinden, eine Veranstaltung, in der den Besuchern von Krk der ganze Reichtum dieser heilenden Frucht präsentiert wird. Es ist die einmalige Gelegenheit für alle, die sich dafür interessieren, an der Olivenernte teil zu nehmen und einen kleinen Teil des Alltags der Insel zu spüren. Während die Ernte im Gange ist, bieten die Gastgeber, begleitet vom Klang der istrischen Flöte, einen Bauernimbiss. Am Abend folgt ein festliches Mahl – die Gastro-Promenade durch die Restaurants von Punat, wo die Gäste Olivendelikatessen kosten können.
Die Tage der Oliven, die vom 1. bis 10. Oktober stattfinden, sind eine Veranstaltung, mit der die Einwohner von Punat für den Olivenanbau sowie das Olivenöl als autochthones Produkt, das gleichzeitig auch touristisch attraktiv ist, werben. In den letzten zwei Jahrzehnten haben die Menschen von Punat zahlreiche, mehrere Jahrzehnte lang vernachlässigte alte Olivenhaine erneuert. Außerdem haben sie viele neue Olivenhaine angebaut. Heute ist das Olivenöl aus Punat auch außerhalb der Grenzen Kroatiens dank seiner hohen Qualität bekannt. Die Entwicklung des Olivenanbaus ist auch daran ersichtlich, dass fast alle Familien in Punat, diesem Ort am östlichen Ufer der Bucht Puntarska draga und an der Süd-Küste der Insel Krk, in diesem landwirtschaftlichen Zweig arbeiten.
Punat ist 8 km von der Stadt Krk entfernt; das milde mediterrane Klima, die engen Gassen und die Weinkeller, die dortigen Naturstrände sowie Weinberge und Olivenhaine verleihen dem Ort eine Meeresatmosphäre.
Das reiche Erbe spürt man an jedem Schritt: in der Pfarrkirche mit dem Barock-Altar, in der mittelalterlichen Kapelle des hl. Georg, in der vorromanischen Kirche des hl. Donatus, auf der Promenade oberhalb der Stadt mit den Skulpturen des Kreuzweges. Die kleine Insel Košljun im Zentrum der Bucht, die für ihr Franziskaner-Kloster bekannt ist, bietet einen einzigartigen Einklang von Naturschönheit, Kultur und reicher Geschichte. Das dortigen Franziskaner-Kloster beherbergt eine ethnographische und eine sakrale Sammlung sowie eine wertvolle alte Bibliothek.
Die Nautiker haben in der geschützten adriatischen Naturbucht den bestens ausgestatteten Yachthafen, einen der größten in Kroatien, zu ihrer Verfügung.
Punat wird zum ersten Mal 1377 als Villa di Ponte schriftlich erwähnt. Der Ort ist auch für seine schönen Kieselsteinstrände in der unmittelbaren Nähe der Stadt bekannt. Einige versteckte, einsame, ruhige Strände kann man wiederum nur über den Meeresweg erreichen, dafür stehen den Touristen Taxi-Boote zur Verfügung.
Auf der Insel Košljun befindet sich das Museum mit der ethnographischen Sammlung, die zahlreiche Gegenstände der Fischer und Bauer von Krk sowie traditionelle Trachten der ganzen Insel Krk beinhaltet. Das Kloster besitzt auch eine reiche zoologische Sammlung, mit einer großen Muschelsammlung und einmaligen Beispielen von Tieren sowie einer großen Bibliothek mit rund 30.000 Büchern. Darunter sind auch der 1511 in Venedig gedruckte Atlas von Ptolemäus, eins von nur drei Exemplaren auf der Welt. Die Besichtigung der kleinen Insel dauert etwa zwei Stunden. Auf der Insel gibt es keine gastronomischen Angebote.
Krk ist als Insel Mittel- und Westeuropa geographisch am nächsten. Sie ist durch eine Brücke mit dem Festland verbunden, auf der Insel befindet sich auch ein Flughafen, der Großflugzeuge und internationale Linien aufnehmen kann.
Infos:
Zentrale für Tourismus der Region Primorje-Gorski kotar
https://www.kvarner.hr
Zentrale für Tourismus der Gemeinde Punat
https://www.tzpunat.hr

Koch und Gärnter Michael Hoffmann zum Koch des Jahres 2010 gekürt

Michael Hoffmann, „Koch und Gärtner“ aus Berlin

In seinem druckfrisch zur Buchmesse erscheinenden aktuellen Hotel-und Restaurantguide 2011 stellt DER FEINSCHMECKER insgesamt 2600 Adressen für Genießer in Deutschland und im benachbarten Ausland vor. Eine davon ist nur wenige Schritte vom Brandenburger Tor entfernt: das elegante Restaurant „Margaux“ mit vier von fünf möglichen FEINSCHMECKER-Punkten ausgezeichnet. Und jetzt kommt noch eine Auszeichnung hinzu: Die FEINSCHMECKER-Redaktion kürt Patron und Küchenchef Michael Hoffmann zum Koch des Jahres 2010.

Der unter Deutschlands Spitzenköchen begehrte Titel geht damit an einen Meister, der ohne ein finanzstarkes Hotel im Rücken und ohne Mäzene sein hohes kulinarisches Niveau behauptet und mit nicht nachlassender Kreativität an seinem Repertoire feilt. Michael Hoffmann hat auch in wirtschaftlich harten Zeiten einen langen Atem und Durchhaltewillen bewiesen und sich handwerklich beständig weiterentwickelt.

Hoffmann ist Jahrgang 1967. Er stammt aus dem hessischen Dillenburg und stand schon als Kind neben seiner Großmutter in der Küche. Nach diversen Stationen (Schweiz, München) kam er 1989 in die „Höhenluft“: Bei Eckart Witzigmann in der Münchner „Aubergine“ wurde Hoffmann zunächst Poissonnier (Fischkoch), später Saucier (Saucenkoch). Weitere Lehrmeister waren Lothar Eiermann („Wald- und Schlosshotel Friedrichsruhe“, Zweiflingen) und Josef Viehhauser („Le Canard“, Hamburg). Mit gerade mal 29 Jahren wurde der Hesse dann Chefkoch des „Haerlin“ in Hamburgs ehrwürdigem Hotel „Vier Jahreszeiten“. 2000 folgte Hoffmann dem Ruf nach Berlin und kocht seitdem im „Margaux“, das er 2003 in Eigenregie übernahm.

Michael Hoffmann zeichnet seine Korrespondenz neuerdings mit „Koch & Gärtner“.
Denn seit einem guten Jahr beackert er im Umland Berlins einen Gemüsegarten von 2000 Quadratmetern: Hier wächst jedes Kraut und jedes Gemüse, das Hoffmann in höchst raffinierte Kreationen verwandelt.
Ein Geschmackserlebnis der besonderen Art und auch optisch ein Fest ist Hoffmanns großes Gemüsemenü. „Was sich Michael Hoffmann hier ausgedacht hat, ist ein frisches Kapitel in der Geschichte der Kulinarik, eine kreative grüne Linie, die auch den Freund von Fisch und Fleisch fasziniert“, so das Urteil des FEINSCHMECKERS, der den „Koch des Jahres“ in seiner Dezember-Ausgabe mit einem dreigängigen Menü ausführlich vorstellen wird (die Ausgabe 12/2010 erscheint am 10. November).

Dienstag, 5. Oktober 2010

Hier kriegen Sie ihr Fett weg!

30 Jahre im Widerstand:
Der Kampf von Dr. Nicolai Worm für die Rehabilitation von Fett!

Mit einer kohlenhydratreduzierte Ernährungsform wie LOGI (Low Glycemic and Insulinemic) liegt man "trotz" der 50 Energieprozent Fett in der Energiedichte (Kalorienzufuhr pro 100 g Mischkost) niedriger und bei praktisch allen essentiellen Nährstoffen besser als bei der DGE-Vollwertkost!

Am 10. November 2010 erscheint das hochaktuelle Enthüllungsbuch über die wissenschaftlich unhaltbare Diffamierung von Fett:
Dr. Nicolai Worm
Ulrike Gonder

Mehr Fett!
Warum wir mehr Fett brauchen, um gesund und schlank zu sein
Liebeserklärung an einen zu Unrecht verurteilten Nährstoff
180 Seiten, 4farbig, 19,95 EUR (D), systemed Verlag

‚Der große Bluff. Gesünder durch Margarine?
Bereits am 22. April 1979 titelte Der Spiegel: ‚Der große Bluff. Gesünder durch Margarine?’ und stellte auf Grund seiner Recherchen infrage, dass gesättigte Fettsäuren bzw. tierische Fette die größten Risiken für einen Herzinfarkt sind und dass pflanzliche Kunstfette davor schützen können. Ebenfalls 1979 startete der Münchner Oecotrophologe Dr. Nicolai Worm ein Forschungsprojekt, das zum Ziel hatte, die wissenschaftliche Datenlage zu diesem Thema systematisch zu erfassen und kritisch zu würdigen. Sein Resümee war, dass viele Studien erhebliche methodische Probleme aufwiesen und entsprechend ihre Aussagefähigkeit nur gering war, und dass seriöse Studien die ‚Fett-These’ zum Herzinfarkt nicht stützten. Trotz der fehlenden Belege etablierte sich der Lehrmeinung, dass es ‚gute’ und ‚böse’ Fette gibt - eine wissenschaftlich haltlose Annahme, die aber seit über 30 Jahren die Ernährungsberatung weltweit entscheidend beeinflusst.

Aktuelle Studien rehabilitieren wissenschaftlich fundiert das Nahrungsmittel Fett
Bei der Veröffentlichung seiner Erkenntnisse stieß Dr. Worm von Anfang an auf größten Widerstand; allen voran bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Wann immer Dr. Worm auf die verfälschten Darstellungen und die damit einhergehenden Trugschlüsse hinwies, wurde er als inkompetent und unwissenschaftlich stigmatisiert. In den Jahren 2009 und 2010 wurden zum Fett-Thema drei Metaanalysen vergangener Studien veröffentlicht. Diese beweisen endgültig, dass Fett insgesamt, aber auch tierische Fette oder gesättigten Fettsäuren kein Risiko für Herz und Kreislauf darstellen und zu Unrecht auf dem Index der Ernährungswissenschaft stehen. Andere Analysen beweisen, dass man mit einer kohlenhydratreduzierte Ernährungsform wie LOGI (Low Glycemic and Insulinemic) ‚trotz’ der 50 Energieprozent Fett in der Energiedichte (Kalorienzufuhr pro 100 g Mischkost) niedriger liegt und damit bei praktisch allen essentiellen Nährstoffen besser fährt als bei der DGE-Vollwertkost und nicht zuletzt bessere Stoffwechselwerte erzielt!

Fachgesellschaften wie Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung lassen Verbraucher unaufgeklärt
Doch die Fachgesellschaften reagieren nicht auf die aktuellen Erkenntnisse und Ernährungsberater sowie Verbraucher sind bis heute darüber nicht aufgeklärt worden. Als Dr. Nicolai Worm und seine Kollegin und Mitautorin Ulrike Gonder am 22. März 2010 in einem Interview in stern-online auf diese Diskrepanz hinwies, beschwerte sich prompt der DGE-Vizepräsident bei der Chefredaktion. Solche Vorgehensweisen haben Methode. Bei Ernährungsempfehlungen geht es nicht um gesichertes Wissen, sondern um Seilschaften, Politik und den Markteinfluss von Interessensvertretern.

Mehr Fett! ist ein Ratgeber und ‚Ernährungskrimi’! Das Buch informiert über den aktuellsten Kenntnisstand zur gesundheitlichen Bedeutung von Fett und widerlegt viele Fehleinschätzungen und es führt durch den Dschungel der Instanzen von Gesundheitsbehörden und Labors und deckt Abhängigkeiten sowie Machenschaften von Ernährungsexperten auf!

Dienstag, 28. September 2010

Schon gehört? Die Gerüchteküche brodelt...

„Schon gehört…?“
Neue Wechselausstellung im Museum für Kommunikation Berlin beleuchtet das Phänomen „Gerüchte“

Ob im Treppenhaus, auf dem Pausenhof, beim Friseur oder an der Börse - wo Menschen miteinander kommunizieren, taucht es früher oder später auf: das Gerücht. Das Gerücht ist Hörensagen und Nacherzählen, ein Wechselspiel von Weglassen und Hinzuerfinden. Gerüchte genießen einen zweifelhaften Ruf. Und trotzdem helfen wir alle tatkräftig bei der Verbreitung von Gerüchten mit. Manchmal tun wir dies unbewusst, bisweilen aber auch voller Lust.

In seiner neuen Wechselausstellung „Gerüchte“ macht das Museum für Kommunikation Berlin vom 1. Oktober 2010 bis 27. Februar 2011 die unterschiedlichen Facetten des ebenso flüchtigen wie faszinierenden Phänomens erlebbar. Was machten „Ami-Käfer“ in der ehemaligen DDR? Essen alle Chinesen Hundefleisch? Wer steckt hinter der Mentholzigaretten-Verschwörung? Die Besucherinnen und Besucher begegnen Legenden wie der „Spinne in der Yuccapalme“, dem verschwundenen „Bernsteinzimmer“ oder der „achten“ kanarischen Insel San Borondón. Die Ausstellung, die vom Museum für Kommunikation, Bern (CH) konzipiert und von Holzer Kobler Architekturen (Zürich/CH) gestaltet wurde, thematisiert Vorurteile ebenso wie Verschwörungstheorien oder Urban Legends. Politik und Wirtschaft als Orte der Entstehung und Verbreitung von Gerüchten stehen neben Boulevard, Klatsch und Tratsch.

Empfangen werden die Gäste von der Gerüchtegöttin Fama. Im Flüsterwald raschelt und raunt es nur so von erhellenden wie überraschenden Geschichten rund um das Gerücht. Die Besucherinnen und Besucher können sich mit den neugierigen Gerüchteagenten austauschen oder am Gerüchtegenerator selber Gerüchte produzieren. Schließlich absolvieren sie einen Schnellkurs zum Rumor Fighter – und sind künftig für den Umgang mit Gerüchten bestens gewappnet.

Vom bunten Reich der Fama…
Ein schmaler Gang führt die Gäste ins bunte Reich der Fama, einer zeitgenössischen Visualisierung der antiken Gerüchtegöttin. Ihr Domizil in dieser Ausstellung ist der Flüsterwald, ein in sich verwobenes Holznetzwerk. Unablässig dringen Stimmen aus dem Wald, die sich im Raum zu einem permanenten Wispern verdichten. Damit lockt Fama die Besuchenden in den thematisch gegliederten Wald, der typische Aspekte, Charakteristiken, Wirkungsfelder sowie die Voraussetzungen, Auswirkungen und Folgen von Gerüchten präsentiert. Dort begegnet das Publikum auch zahlreichen Gerüchteklassikern. Die Inhalte werden über verschiedene Medien vermittelt - von Texten, Illustrationen und Tonstationen über Objekte und Visualisierungen bis hin zu interaktiven Stationen. Über den Gerüchteticker, eine große LED-Anzeige, laufen tagtäglich brandheiße Gerüchte.

… über die virtuelle Begegnung mit den Gerüchteagenten…
Im Flüsterwald befindet sich auch die Gerüchtezentrale, eine Art Puppenstube, die von dem Gerüchteagent bewohnt wird. Die projizierte Miniaturfigur tritt mit dem Publikum in Kontakt, stellt Fragen, kommentiert Reaktionen, tauscht sich über die Ausstellungsinhalte aus und fachsimpelt über Gerüchte. Die technisch aufwändige Installation beruht auf dem Prinzip des optischen Theaters, das eine direkte Interaktion mit den von Schauspielern verkörperten Gerüchteagenten ermöglicht.

… bis zur spielerischen Annäherung an das Phänomen „Gerücht“
Wie schnell Gerüchte entstehen können und wie rasch man selbst zum Opfer oder Urheber eines Gerüchts wird, erfahren die Besucherinnen und Besucher an diversen PC-Stationen: Am Gerüchtegenerator beantworten sie einige persönliche Fragen mit „Ja“ oder „Nein“ – und schon ist es da, das Gerücht. Es kann als fiktive Boulevard-Schlagzeile ausgedruckt und mitgenommen werden. An einer weiteren Station, dem Gerüchtetest, erweist sich, wie anfällig man selbst für dieses Phänomen ist. Hier gilt es, auf Fragen zu verschiedenen Alltagssituationen zu reagieren. Am Rumor Fighter, einer PC-Station am Ende der Ausstellung, absolvieren die Besucherinnen und Besucher schließlich ein Gerüchteabwehrdiplom.

Begleitprogramm
Im Rahmen der Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm mit Führungen, Workshops, Philosophencafés, Vorträgen und Kinder- und Familienaktionen.

Gerüchte
1. Oktober 2010 bis 27. Februar 2011
https://www.mfk-berlin.de/ausstellung/info/geruechte

Montag, 13. September 2010

"Feuer und Flamme", ein tolles Kochbuch, erschienen im Umschau Verlag 2010

Alarmstufe scharf – Das kann ganz schön heiß werden!

Männer lieben verstärkt scharfes Essen. Doch was macht die Schärfe aus?

Die Empfindung „scharf“ wird mit unseren Geschmackssensoren gar nicht erschmeckt, sondern gibt als Sinneseindruck einfach nur die Warnung mit Schmerzsensoren auf der Zunge an. Die Scharfstoffe stimulieren die freien Nervenendigungen des „Nervus trigeminus“ und geben Signale an die Nasenschleimhäute. Diese sondert Flüssigkeit ab und dadurch wird die Tränenflüssigkeit freigesetzt. Im Englischen wird zu scharfes oder stark gewürztes zwar als „spicy“, aber umgangssprachlich als „hot“ bezeichnet. Dies resultiert daraus, dass die „Scharfstoffe“ auf die Thermorezeptoren wirken: Es kommt zu einer Verstärkung der Durchblutung und zu einer vermehrten Wärmeabgabe. Übersetzt heißt das, dass einem bei zu scharfem Genuss ganz schön heiß werden kann. Dies ist bei Scharfstoffgewürzen wie scharfem Senf, Meerrettich oder dem höllisch scharfen japanischen Meerrettich Wasabi, Chili oder Paprika mit hohem Capsaiicin-Gehalt genauso wie bei Pfeffer, sehr frischem Ingwer oder Knoblauch zu beobachten.

FEUER UND FLAMME
Ein Kochbuch über und für Männer, von Feuerwehrmännern geschrieben, so lautet der Titel. Darin heißt es: „Wenn alle brennbaren Oberflächen in einem Raum aufgrund großer Hitze durchzünden, nennt man diesen brandgefährlichen Vorgang Flashover. In der Küche passiert diese Durchzündung allerdings wesentlich häufiger. Feuerwehrleute lieben´s feurig, ob im spicigen Aroma von Chilis, der nachhaltigen Schärfe von frischem Ingwer oder im Zischen von Zitronengras. Scharf ist natürlich auch gesund. Und zudem eine kleine Machtprobe im Kollegenkreis – wer es „schärfer“ aushält.
Rezept „Feuriges Huhn“, dazu wird eine eingekochte Gewürzmasse aus 10 Schalotten, 12 Knoblauchzehen, 6 cm frischem Ingwer, 4 cm frischen Galgant, 10 roten Chilischoten (!), 120 g ungesalzenen Erdnüssen, 50 g Palmzucker, 1 TL Korianderkörner, 1 TL Pfefferkörner, 100 ml Pflanzenöl, 250 ml Wasser, 6 Kaffirlimettenblätter und 4 Stangen Zitronengras auf 1,3 kg küchenfertigem Hähnchen verteilt und im Backofen bei 200°C 30 bis 40 Minuten gegart.

Die Feuerwehr kocht mit FEUER UND FLAMME
Ein reich bebildertes Koch- und Reportagebuch, erschienen 2010 im Umschau Verlag, über 200 Seiten, Euro 19,90

HÖLLISCH SCHARF!
„Blairs 16 Million Reserve“ ist das angeblich schärfste Gewürz/Sauce der Welt. Es besteht aus reinen Capsaicin-Kristallen, deren Anteil in Lebensmitteln über die Schärfe entscheidet. Pures Capsaicin ist jedoch ungenießbar. Es gibt eine Skala für Schärfe, die sogenannte „Scoville“ (der Pharmazeut Wilbur Scoville erfand 1912 eine Skala, um die Schärfegrade zu bestimmen) auf der erreicht „Blairs 16 Million Reserve“ den chemischen Höchstwert von 16 Millionen Einheiten. Im Vergleich dazu, ist Tabasco mit 2500 Scoville mild. Fast alle schärfsten Saucen stammen aus den USA und Südamerika, wie z.B.: „The Blair´s 5am Reserve“ mit 5 Millionen, „Cool Million Scoville Chili Extrakt“ mit 1 Million, „Satan´s Blood Chili Extrakt“ mit 800.000 Scoville und „Pure Cap Extract“ mit 500.000 Scoville.
Die „Habanero Red Savina“ ist die schärfste Chilischote weltweit mit 550.000 gemessenen Scoville-Einheiten. Im Vergleich dazu liegen die Serrano Schoten bei 5000 bis 15.000 Einheiten. Vogelaugen (100.000 bis 225.000, Cayenne (100.000 bis 125.000), Tabasco (40.000 bis 50.000) und Cayennepfeffer (30.000 bis 50.000) – Gemüsepaprika hat Null Scoville aufgrund des fehlenden Capsaicin.

Freitag, 10. September 2010

Cocktails, Parfums & Shochu Bar Berlin

Der Cocktailflüsterer: Arnd Heißen mixt in der Berliner Shochu Bar Drinks, die dem Duft von Parfums nachempfunden sind

Ein Blick hinter den Tresen der Berliner Shochu Bar verrät schnell, dass hier kein üblicher Barkeeper am Werk ist. Denn auf der Rückseite der mit handgeschnitzten Jademosaiken geschmückten Bar stehen mehr als 30 Fläschchen, kleine Dosen, Karaffen und Pipetten, alle sorgsam beschriftet. Der Anblick erinnert ein wenig an eine Apotheke, doch bei näherem Hinsehen wird schnell klar: hier handelt es sich um Zutaten für Cocktails. Und so stehen Lavendelsirup, Rosenwasser, Veilchenlikör, Bergamotte, Kardamom und Thymian in Reih und Glied, um sich in einem außergewöhnlichen Drink zu vereinen.

Natürlich steckt hinter dieser Idee ein kluger Kopf, genauer gesagt Barchef Arnd Heißen. Der 28-jährige Frankfurter ist seit Mitte 2008 in der Shochu Bar beschäftigt und kann mit gutem Gewissen von sich behaupten, dass er in wenigen Minuten für jeden seiner Gäste einen Lieblingscocktail zubereiten kann – auch, wenn er weder Gast noch Lieblingsdrink kennt. Darüber hinaus mixt Heißen Cocktails auf Basis eines bestimmten Duftes.

Die Idee dazu entwickelte er schon früh, denn durch den Beruf des Vaters ist die Familie immer wieder umgezogen. Heißen verbrachte seine Kindheit in Riga, Istanbul, Cincinnati und Wien. In dieser Zeit stellte der wissbegierige junge Mann fest, dass jedes Land einen anderen Geruch hat und die meisten Menschen mit einem bestimmten Duft auch ein bestimmtes Erlebnis verbinden. Diese individuellen Erinnerungen wollte er mithilfe eines Drinks zum Leben erwecken. Doch dafür musste er erst einmal verstehen, wie sich ein Duft zusammen setzt und so kam er auf die Idee, Parfums unter die Lupe zu nehmen. Fachbücher halfen ihm dabei, die Ingredienzien von Parfums ausfindig zu machen und er begann damit, Cocktails mit den Namen Colonia, Jicky oder Lui zu entwickeln. Die Vorgaben dafür liefern die gleichnamigen Parfums von Aqua di Parma, Guerlain oder Emporio Armani, um nur einige zu nennen.

Seine Zutaten stellt Heißen weitestgehend selbst her. Da einige Gewürze und Kräuter jedoch in Europa nur schwer zu finden sind, hat er eine ganz eigene Technik für sich entdeckt: er legt Teebeutel in Spirituosen ein und kreiert dadurch besonders aromatische Infusionen mit Yuzu-, Bergamotte- oder Jasminaroma. Diese Idee kam bei einigen Parfumhäusern so gut an, dass seit kurzem auch eine erste Kooperation mit Aqua di Parma besteht: Alle Gäste, die den „Colonia“ Cocktail bei Arnd Heißen bestellen, bekommen eine Gratisprobe des bekannten Duftes zu ihrem Drink dazu.

Bei seinen Recherchen stellte der kreative Barchef fest, dass nicht nur bestimmte Düfte die Stimmung eines Menschen beeinflussen, sondern auch die Zutaten. Lavendel entspannt beispielsweise, während Rosmarin den Geist befreit und Zitronengras ebenso wie Zedernholz euphorisierend wirken. Doch während er sein Wissen für die Kreation neuer Cocktails verwendete, merkte er hinter der Bar sehr schnell, dass die meisten seiner Gäste gar nicht genau wissen was sie bestellen sollen und sich daher eher danach richten, was derzeit en Vogue ist. Er begann also damit, behutsam einige Fragen zu stellen und diese als Basis für einen ganz persönlichen Cocktail zu nutzen. Dabei kam heraus, dass er nach den drei Fragen „was ist ihr Lieblingsdrink“, „welches ist Ihr Lieblings-Urlaubsland“ und „was ist Ihr Lieblingsessen“ mit relativ großer Wahrscheinlichkeit einen neuen Lieblingsdrink findet. Seine Trefferquote ist erstaunlich hoch, ebenso wie die Anzahl seiner Fans und Stammgäste. Kein Wunder also, dass die ersten Gäste das ungewöhnliche Know-How des Cocktailflüsterers Heißen nutzen – beispielsweise, um ihm vor dem Barbesuch das Lieblingsparfum einer Dame durchzugeben und diese dann am Abend mit einem ganz besonderen Drink zu überraschen.

Insgesamt sind auf der Karte der Shochu Bar übrigens knapp 40 verschiedene Cocktails zu finden, die in zwei Bereiche unterteilt sind: Unter der Überschrift „Entstehung” bietet Arnd Heißen mit seinem Team klassische Rezepturen aus über 200 Jahren Cocktailgeschichte an. Die Überschrift “Lehre” präsentiert die Eigenkreationen auf der Basis von Shochu. Darüber hinaus mixt Heißen natürlich jeden Abend neue Kreationen – je nachdem, wie seine drei Fragen beantwortet werden und welcher Duft gerade in der Nase liegt. Besonders großen Wert legt Heißen auf eine große Auswahl alkoholfreier Cocktails, denn seiner Meinung nach sollte Alkohol nie im Vordergrund stehen oder den Körper und Geschmack eines Cocktails bestimmen.
Die Shochu Bar ist montags bis samstags von 18 bis 2 Uhr morgens geöffnet und befindet sich in der Behrenstraße 72 in 10117 Berlin. Reservierungen werden telefonisch unter +49-30- 301117328 oder über die Homepage https://www.shochubar.de angenommen.

ARND HEIßEN
Arnd Heißen wurde 1982 in Frankfurt geboren. Nach der Schule hat er für ein Jahr im Cateringteam der Deutschen Lufthansa gearbeitet und anschließend erste Erfahrungen als so genannter „Runner“ in einem Frankfurter Nachtclub gesammelt. Schon früh hatte er das Ziel, einmal als Chef hinter der Bar zu stehen. Heißen absolvierte daher eine Ausbildung zum Hotelfachmann im Main Plaza Hotel in Frankfurt, wo er dann auch mehr als zwei Jahre lang als Barkeeper in der renommierten Harry’s New-York Bar tätig war. Es folgten Stationen in den Bars des Kempinski Vier Jahreszeiten in München sowie des Arabella Sheraton Hotels in Frankfurt, bevor er im Juni 2008 in die Shochu Bar nach Berlin kam.

Donnerstag, 9. September 2010

Brandenburger Meisterkoch 2010

Zweifach ausgezeichnet für Spitzenleistung:
Peter Krüger Brandenburger Meisterkoch 2010
Gut Klostermühle Brandenburgs erstes Small Luxury Hotel of the World
„Schon die Nominierung war der
Wahnsinn, aber die Auszeichnung zu bekommen, das ist einfach sensationell schön für mein Team und mich!“, jubelt Peter Krüger. Gerade hat die Berlin Partner Jury den 42-jährigen Küchenchef zum Brandenburger Meisterkoch 2010 ernannt.
Seit Anfang 2008 kocht Krüger im Hotel Gut Klostermühle in Alt Madlitz und ist verantwortlich für die drei Restaurants Finckenlounge, Klosterscheune und
Klostermühle, die der Gault Millau aktuell mit 14 Punkten auszeichnet. Der drahtige Koch verwendet in seiner Küche ausschließlich Natur- und Bioprodukte.
„Gesunde Ernährung macht Spaß und schmeckt.“, so Krüger und
beweist dies zum Beispiel bei Steckrübensuppe mit Ziegenquark-Praline im Apfelmantel. Neben der kulinarischen Leistung überzeugte die Meisterköche-Jury auch die Konstanz, mit der er seit über zwei Jahren die kulinarischen
Geschicke des idyllischen Luxus Resorts Gut Klostermühle leitet.
Die einzigartige Hotelresortanlage hat in diesem Jahr gleich doppelten Grund
zum Feiern: Gerade wurde Gut Klostermühle aufgenommen bei den Small
Luxury Hotels of the World. Eine große Auszeichnung, sind in der Gruppe doch 500 exklusive Hotels aus mehr als 70 Ländern vertreten, die sich durch einzigartigen Charakter und Charme auszeichnen. „Wir haben ein außergewöhnliches
Natur Resort und Medical SPA in Brandenburg etabliert, die Aufnahme bestätigt uns auf unserem Weg.“, freut sich auch Jens V. Dünnnbier, General Manager des Gut Klostermühle.

Kapitän´s Kajute in Berlin/Gatow - gehoben, aber nicht abgehoben

Gehoben, aber nicht abgehoben – Kapitäns Kajute in Berlin/Gatow

Bei schönem Wetter ist besonders großer Andrang: Dann kann es schon mal sein, dass die 10 Anlegeplätze für Schiffe nicht mehr ausreichen, Boote etwas außerhalb ankern und Geschäftsführer Mathias Wolf mit seinem „Wasser-Motorroller“ lospretscht, um seine Gäste persönlich vom Boot „zum Essen“ abzuholen.
Die großzügig angelegte Havelterrasse, eingebettet in einer schönen großen Wiese, mit eingedeckten Tischen und Couchensembles mit Lounge-Charakter - man/frau möchte nicht mehr aufstehen, weil die Havel-Aussicht so gigantisch schön ist.
Und sollte es ein regnerischer oder kälterer Tag sein, so bietet der großzügig gebaute Wintergarten zudem einen wunderbaren Blick auf die Wasserlandschaft, von der Pichelsdorfer Brücke, rüber zum Grunewaldturm. Etwas uriger geht es im seemännisch gestalteten Gastraum zu, historische Bilder an den Wänden, zeigen vom Besuch der königlichen Hoheit, Prinzessin Anne, im Jahre 1973, als in Gatow noch die Engländer stationiert waren.
Mathias Wolf eröffnete im Sommer 2009 dieses geschichtsträchtige Haus, nach aufwändiger Renovierung neu, mit (s)einer Küchenmannschaft und Servicebrigade, mit dem Anspruch gehobener Küche und Service im Gästebereich. Das bestätigt sich rundherum in Freundlichkeit, Kompetenz und gutem Essen.
Küchenchef Michael Günther kombiniert und arrangiert geschickt die regionalen Zutaten von den Bauern und den Fischern. Ergebnis ist eine Ideenreiche Mischung, die schon ein Aha beim Lesen der Karte und ein wohlwollendes „lecker“ artikulieren lassen: Havelzander mit Apfel, Blutwurst und Kartoffelbrei, Beelitzer Kaninchen in Rotwein geschmort, mit Pilzen und Kartoffelkrapfen und dazwischen internationale Ausflüge mit Jakobsmuscheln und Roter Beete Marmelade und Kaviar, Créme brûlee sowie Mousse und Gratiné vom Hokaidokürbis.
Mit Sicherheit hat das gut gebuchte Restaurant mittlerweile schon seine Stammgäste gefunden, denn die Kapitän´s Kajute ist eine längst schon fällige Adresse für das „kulinarische Wohlfühlpaket“ mit Urlaubscharakter – ruhig gelegen – aber doch irgendwie mitten in Berlin. Ob zum „Highnoon Frühstück“ um 12 Uhr, zum Kuchen essen am Bootssteg oder zum Mittags- und Abendtisch, je nach Wetter, drinnen oder draußen.
Das Küchenniveau ist völlig in Ordnung, denn letztendlich geht es darum, den Gästen eine ehrliche Küche ohne viel Schnick-Schnack zu servieren – mit besten Produkten aus der Region, optimal zubereitet und angenehm serviert. Guten Appetit.

Alt-Gatow 23 • 14089 Berlin
Bootsanleger • Havelterrasse
Öffnungszeiten: tägl. ab 12 Uhr
030 36 99 16 48
E-Mail: info@kapitaenskajuete.de
Rose Marie Donhauser - 9. Sep, 11:45 - bearbeiten
0 Komme

Mittwoch, 8. September 2010

Radfahren im Land Valencia

Land Valencia mit dem Rad erkunden

Fahrräder zum Verleih in Alicante, Castellón de la Plana und Valencia

Frankfurt, September 2010 * * * Alicante, Castellón de la Plana und Valencia haben sich dem umweltfreundlichen System vieler europäischer Städte angeschlossen und bieten nun sowohl Einheimischen als auch Touristen Fahrräder an öffentlichen Stationen zum Verleih an.

Die Voraussetzungen für das System sind optimal: Die mediterrane Stadt Valencia beispielsweise ist eben und verfügt über insgesamt 130 Kilometer fahrradfreundliche Wege. Derzeit gibt es in der Stadt 700 Fahrräder, strategisch über die Stadt verteilt. An insgesamt 80 Stationen wie im historischen Stadtzentrum, dem Hafen oder der Universität können Räder 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr ausgeliehen werden.

Die Kosten für die einwöchige Benutzung liegen bei 10 Euro. Die Langzeitnutzung kostet 18 Euro für zwölf Monate. Beide Versionen ermöglichen eine bestimmte Anzahl an Fahrten, wobei die erste halbe Stunde jeweils gratis ist.

Besitzer eines iPhones können sich die kostenlose App AllBikesNow aus dem AppStore herunterladen, die unter anderem Auskunft über verfügbare Fahrräder, die nächstgelegenen Stationen oder den aktuellen Stand der Kosten gibt.

Bis November 2011 soll die Ausweitung des Systems abgeschlossen werden, dann stehen insgesamt 2.750 Fahrräder an 275 Stationen zur Verfügung. Für weitere Informationen www.valenbisi.es.

Auch die Städte Alicante (www.alabici.es) und Castellón de la Plana (www.bicicas.es) verfügen über den Service der öffentlichen Fahrräder. Informationen zu den Konditionen sind jeweils auf der Website zu finden.

Amour Food

Sinnlich essen und lesen

Aktuelle Beiträge

So schmeckt der Sommer:...
Mit Beginn des Sommermonats Juni präsentiert sich der...
Rose Marie Donhauser - 2. Jun, 12:21
nicko cruises fährt wieder...
Startschuss für innerdeutsche Flusskreuzfahrten am...
Rose Marie Donhauser - 1. Jun, 12:38
Erste nicko cruises Flusskreuzfahrt...
Saisonstart auf dem Douro in Portugal Sinkende...
Rose Marie Donhauser - 25. Mai, 13:03
Mit nicko cruises ins...
WORLD VOYAGER nimmt im Mai und Juni Kurs auf die Azoren...
Rose Marie Donhauser - 19. Mai, 12:37
3, 2, 1 – Urlaub! nicko...
3, 2, 1 – Urlaub! nicko cruises versteigert freie Kabinen...
Rose Marie Donhauser - 18. Mai, 12:26

Archiv

Februar 2026
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
 
 
 
 

Suche

 

Abonnements

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Esslust
Nachdenken
Portrait
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
development