Ich staunte, wie ich staunen konnte. Die Premiere von "Staunen machen" im Wintergarten Varietetheater in Berlin war absolut (er)staunenswert.
Thomas Otto, Zauberer und Conférencier war einmalig, wie er das Publikum mitnahm, neugierig machte, blöffte und erst zufrieden war, wenn sich alle dem Lachen zufrieden ergaben. Es waren magische, zauberhafte Momente, die uns für 2 Stunden perfekt aus unserem Alltag zogen. Mein Sohn (12) schüttelte sich vor Lachen, aber natürlich auf die Frage, wie es gefallen hat, meinte er sehr cool: "Lustig".
Die Mischung hat´s auch gemacht: Ich fand Iryna Bouglione mit ihrer betörenden Artistik zwischen Luft und Wasser faszinierend - taucht da einfach so ab in ein Riesenglas (Eisbecher?). Dann - Michael Mikheleev erstaunte mit seiner Fingerfertigkeit, im Hand-Umdrehen ließ er auf einer weißen Leinwand zwischen Licht und Schatten die komplette Tierwelt entstehen. Es war alles sehr gut - besonders auch das Essen. Denn im Wintergarten können Sie - während Sie sich unterhalten lassen - essen. Und das sehr gut!
Er sagt selbst: "Manche Ideen sind so merkwürdig, dass man sie nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Bei mir war das die Idee, aus Kochbüchern zu lesen und damit auf Clubtour zu gehen".
Nun ist es also soweit, dass Sebastian Dickhaut, der beste, pfiffigste, innovativste und kreativste Kochbuchautor Deutschlands auf Tour geht. Am 28.9. findet die erste Kochbuchlesung mit dem Gräfe und Unzer Verlag in der Bar Negroni in München statt. Im November geht es dann weiter: Wien (12.11.), Frankfurt (13.11.), Köln (14.11.) und Berlin (16.11.).
Ich werde sicher zu Dussmann gehen, um mir ein bisschen kulinarischen Genuss im Kopf zu bereiten.
Nähere Infos gibt es auf der Homepage von Gräfe und Unzer:
www.gu-online.de
Meine Koch-Backphantasie schlägt schon Räder: Ich knetete mit den Händen den Teig auf einer großen Holzplatte. Ja - ich schlug ihn sogar, denn dadurch wird der Teig noch weicher. Doch zuletzt wollte der Teig nur noch ausruhen. Ich deckte ihn also zu, sagte ihm Gute Nacht - und war froh, dass ich auch ein kleines Mittagsschläfchen abbekam.
Fazit: So - oder so ähnlich stelle ich mir die Lesung vor!
Immer wieder ist es dasselbe Thema: Das Essen ist einfach zu gut, um sich selbst von Zeit zu Zeit zu bremsen. Hier eine Praline, dort ein Keks, der (fette) Cappuccino hat´s auch in sich - sogar die "kalorienarmen Fitnessriegel" hauen ganz schön rein und die figurbetonte Diätwaffel schlägt auch gnadenlos zu. Man muß sich das so vorstellen: 5 Sekunden im Mund, 5 Stunden im Bauch und 5 Jahre auf der Hüfte. Das nennt man dann Hüftgold - schließlich wurde es hart erarbeitet. Mir gefällt die Beschreibung der Kalorien: "Sind das nicht die netten Tierchen, die über Nacht die Kleidung enger nähen?" Egal, wie Sie mit diesem "diätischen Evergreen" umgehen, jeder hat so seine individuellen Tricks. Ich stecke mir seit kurzem einfach die Knirschspange in den Mund - ob ich nun knirsche oder nicht. Jedenfalls ist die "Futterklappe" erstmal beschäftigt und da hat keine Praline im Vorbeigehen oder gemütlich im Bett noch Platz. Allein der Gedanke an das Rein- und Rausnehmen, das Putzen jener Spange und der Zähne - nee das ist mir dann doch zuviel Arbeit. Fazit: Eine verordnete Mundsperre in Form von Zahn- oder Knirschspangen hat schon seine Vorteile.
Kochen ist nicht einfach Kochen. Kochen ist eine Passion, mit Liebe und dem "berühmten Herzblut". Es ist nicht nur ein Handwerk, sondern eine Kunst, die kreativ ausgelebt, die schönsten Ergebnisse mit sich bringt. Kochen heißt neugierig sein und über den Tellerrand zu blicken.
Kochinteressierte lesen auch alles über ihr Lieblingshobby. Eine interessante Homepage ist die von Manuela Ferling, mit dem Namen:
www.kochende-leidenschaft.de
Ein wahres Mekka für Innovatives rund um den Genuß. Events, Küchentratsch und Wissenswertes sind gut bestückt und interessant platziert. Frau Ferling betreut nicht nur "die leckersten Männer und Frauen Deutschlands", sie organisiert auch Kochkurse, Kochevents, sie ist Chefin der Köche-Agentur und empfiehlt Experten. Kurzum - ein Netzwerk von Gutem und Gastronomischen. Schauen Sie doch mal rein.
Wie schmecken frisch gepflückte Rosenblüten zu Spaghetti und wie kreiert man aus Magnolien und Jasmin ein unverwechselbares Parfum?
Das - und noch viel mehr können Sie in Workshops bei der "Blüten-Spezialistin" Martina Kabitzsch in Schöneiche bei Berlin kennenlernen.In den Kochkursen ernten die Teilnehmer die essbaren Blüten frisch im malerischen Garten der Manufaktur und bereiten daraus gemeinsam ein Blüten-Menü zu. In einem anderen Seminar kreieren die Teilnehmer ihr individuelles Blüten-Parfum passend zum eigenen Dufttyp. In weiteren Beauty-Workshops geht es um wohltuende Pflegeprodukte aus Blüten, wie Bade- und Körperöle oder auch Body Scrubs. Exklusiv können Sie sich auch eigene Raumdüfte mixen.
Fazit: Die Homepage ist schon ein Erlebnis und bietet eine Menge an Informationen. Zudem schürt es die Lust, an einem dieser Seminare teilzunehmen, um nicht nur der Nase und den Augen Urlaub zu gönnen, sondern das ganze Reich der Sinne zu öffnen. Und wer weiß, vielleicht wird ihre Wohnung mit einem neuen Duft oder entsprechenden Blüten für Sie persönlich kreativer und attraktiver...
In Metz kommen Sie an der Mirabelle nicht vorbei. In der Erntezeit im August gibt es diese kleinen, gelben, dünnhäutigen Früchte mit Kern, frisch, saftig und süß überall. Doch in der restlichen Zeit gibt es sie als Kompott, Konfitüre, Gelee, als Bonbons oder als Schnaps. Die Flaschen mit dem Siegel "Mirabelle en Lorraine" garantieren Qualität und entsprechende Herkunft aus Lothringen.
Mirabellen sind nicht zu verwechseln mit kleinen Aprikosen. Bei der Mirabelle handelt es sich um kleine, gelbe, runde, süsse und geschmackvolle Pflaumen. Ihr Name stammt aus dem Lateinischen und bedeutet "schön zu sehen". Es gibt auch zwei unterschiedliche Mirabellen-Sorten: Die Mirabelle von Metz und die von Nancy.
Hier aber ein Rezept für einen schnellen, leckeren Mirabellenkuchen, für den Sie entweder Metz- oder Nancy Mirabellen verwenden können:
Eine Tarteletteform mit Butter ausstreichen, mit Mehl ausklopfen und mit Blätterteig auskleiden. Diesen mit eingelegten, entsteinten Mirabellen belegen. 150 g Zucker mit 100 g gemahlenen Mandeln, 2 Eiern und 100 ml Milch verrühren und löffelweise darüber geben. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C in etwa 40 Minuten backen. Mit Puderzucker bestäuben und servieren. Warm oder kalt genießen.
Den Begriff "Kitchenkosmetik" habe ich das erstemal bei den Spa Behandlungen und beim kulinarischen Schwelgen im Mandhoo Spa Restaurant auf den Malediven gehört und verstanden!
Ob nun Gurke als Salat gegessen und Gurkenscheiben aufs Gesicht gelegt wird - der Erfolg zeigt sich wirklich von innen und außen. Genauso funktioniert die ganzkörperliche Wellnessbehandlung für Körper(gesundheit), Seele und Geist.
Stellen Sie sich also vor, Sie haben 14 Tage Zeit, sich auf Rangali Island, dem Hilton Maldives Resort, Ihrer persönlichen Kur zu unterziehen. Anbei ein "4 Elements Dinner" Menü-Beispiel vom Mandhoo Spa Restaurant, welches ich bei meinem Aufenthalt genießen konnte:
Luft - Assorted Japanese Nori Rolled Sushi "Maki" with light soy, Pickled Vegetables & Wasabi Parfait
White Wellness Shake
Wasser - Risotto with Rocket Pesto & raw Seared Yelloy Fin Tuna Loin crusted with Pistachio Nuts & Cracked Black Pepper in Fresh Tomato Water
Drink: Banana & Yoghurt Affair
Feuer - Rostaed Pepper Crusted Loin Lamb with Baby Eggplant, Yams & Cracked Sun Flower Seeds, Green Sour Cream Mustard
Drink: Exotic fruit Fantasy
Erde - Vanilla Soya Burnt Custard with Dried fruits
Tea Trolley Selection
Das ist der Buchtitel (von Elisabeth Lange), der mich aufhorchen ließ. Zum einen ein provokanter Buchtitel, denn "was haben denn Hasenfüße" für eine Chance? Und zum anderen dokumentiert dieser Satz auch fordernd, über uns nachzudenken.
Ich stelle mir unseren Körper immer wie eine komplizierte Maschine vor, die einfach "gepflegt" werden muß. So ungefähr wie bei einem Auto: Richtiges Benzin, Inspektion, waschen, manchmal Wachspolitur, Ersatzteile austauschen, ins Warme (Garage) fahren, Ölwechsel, usw....
Doch - was machen wir? Meistens gar nichts.
Und das ist der Grund, warum ich dieses Buch, erschienen im Piper Verlag, empfehlen möchte. "Jung, schön und gesund bleiben - alles, was man wissen muß".
Die Kapitel u.a. "Gehirn - Alte Esel und junge Deppen", "Prävention - Das Ticket zum Erolg" oder "Krankheiten - alles Verschleiß?" machen unwillkürlich neugierig. Elisabeth Lange erklärt kompetent alles sehr ausführlich und nimmt dabei den Leser an die Hand, sich doch mal mit seinem Körper auseinanderzusetzen.
Fazit: Nach der Lektüre dieses Buches sind wir zwar nicht jünger, schöner und gesünder, aber wir bekommen Ratschläge, wo wir ansetzen könnten...