Heute war der Presse-Spaziergang in der auf 2100 qm großen, neuen, kulinarischen Verkaufsfläche von Karstadt Wertheim am Kurfürstendamm 231, die morgen offiziell eröffnet wird. Unter dem Slogan: PERFETTO - FEIN(E) KOST BEI WERTHEIM:
Groß, luftig, mit breiten Gängen, in einer hellen, mediteranen Atmosphäre werden über 19 000 verschiedene Artikel angeboten. Im Vordergrund steht die Top-Qualität und auch außergewöhnliche Angebote wie z.B. Rindfleisch vom Kobe Rind (100 g 14,90 Euro) oder herzhafte Steaks vom Pampa-Ochsen. Über 300 verschiedene Würste, darunter u.a. 40 Sorten Salami - da fällt die Auswahl schwer.
In der Käseabteilung liegt die Qual der Wahl bei mehr als 400 Käsesorten, darunter sind über 180 Sorten Hart- und Schnittkäse vertreten. Erwähnenswert wäre hierbei,dass die Käsetheke bereits 1997 und 2005 mit dem "Goldenen Käsemesser" für die beste Käseabteilung in Deutschland ausgezeichnet wurde. In der Weinabteilung sind über 1200 verschiedene Weine, Sekte und Champagner aus der ganzen Welt vertreten. Und sollten Sie sich beim Einkauf genüsslich Zeit lassen wollen, so ist die Jacquart Champagner Bar mit 28 Sitzplätzen bestimmt ein nettes Plätzchen, um über Genuss zu sinnieren. Denn, wer nicht genießt, wird ungenießbar.
Wer es süß und kalt mag, der sollte unbedingt die Muscatweine aus Südfrankreich probieren. Banyuls, Maury, Rivesaltes und Muscat de Rivesaltes laden dazu ein.
Ein Rivesaltes schmeckt nicht nur als Aperitif, sondern er eignet sich auch als vorzüglicher Begleiter zu Melone, Tarte au Citron, Sorbets und Roquefort.
Nähere Infos: www.info-roussillonweine.de
Aber auch in einem Cocktail schmeckt der Rivesalte köstlich, was uns die Preisträgerin Avril Soizic, Barmixerin aus Hérouville, beim Rivesaltes Ambré Cocktail-Wettbewerb 2006 demonstriert:
5 cl Rivesaltes Ambré
2 cl Kirschlikör
1 Prise Ingwerpuder
2 cl Ananassaft
2 cl Tonicwater
Zubereitung: Alle gut gekühlten Zutaten am besten im Shaker gut vermischen. Danach den Inhalt zusammen mit Eiswürfeln in ein Longdrink-Glas geben. Mit Ananas und Kirsche dekorieren.
Kaum haben wir mal richtig, endlich Sommer - stöhnen die einen, dass es ihnen zu heiß ist und die anderen stürzen sich fröhlich in das Frischluftangebot, so nach dem Motto: "Wer weiß, wann damit schon wieder Schluß ist".
Das Essen bei heißen, sommerlichen Temperaturen ändert sich total und radikal zu den sonst so moderat, eher kühlen Temperaturen.
Frisch, knackig, leicht, gut verdaulich - meist in Naschportionen - so schmeckt der Sommer. Und das am liebsten mit Fingern: Eis am Stiel, Erdbeeren zum Zupfen, Kirschen, Gemüsehappen mit Biss und Melonenviertel zum Reinbeissen. Salate mit hoher Knackigkeit, aromatisch duftende Tomaten, saftige Gurken und bunte Oliven.
Der schwere Rotwein ist eher für kalte Wintertage mit Plätzchen-Begleitung, im Sommer schmeckt Prosecco und Kullerpfirsisch. Dazu einfach einen saftigen Pfirsich in einem Tumbler (Whiskyglas) anstechen und mit kühlem Weißwein, Sekt oder Prosecco aufgießen. Herrlich erfrischend, genauso wie der Sommer.
Kochbücher und kulinarische Literatur zu lesen, gleicht einer Kulturgeschichte und einer Reise durch die fremden Töpfe dieser Welt. Nichts kann spannender sein, als zu erfahren, warum eine Suppe leuchten kann, warum ein Essen wie ein Gedicht sein kann oder wie man mit Lust die Welt verschlingen kann. Im "Verlag Die Werkstatt" gibt es Titel, die ungewöhnlich sind und auf alle Fälle neugierig machen. So z.B. "Paddy´s Speis und Trank", eine kulinarische Reise durch die irische Literatur. Oder "Das kleine Hanf-Lexikon" mit allen wichtigen Informationen zum Thema Hanf. Auch bei den Büchern "Gerichte und ihre Geschichte" ist jeder Titel eine tolle Informationsquelle rund um Land, Kultur und Kulinarik. Ich habe "Afghanisch kochen" und "Brasilianisch kochen" von vorne bis hinten wie spannende Krimis gelesen. Oder wie wäre es mit "Indianisch kochen" oder "Kubanisch kochen"?
Fazit: Klicken Sie sich auf die homepage von
www.werkstatt-verlag.de
und es erwarten Sie ungewöhnliche und spannende Themen.
Heute war ein alarmierender UN-Bericht in der Zeitung: "Tunfisch und Kabeljau bald ausgerottet". Derzeit kommen 84,5 Millionen Tonnen Fisch auf den Tisch.
Was tun? Weniger Fisch essen?
Oder - sich mit der Problematik auseinandersetzen und Lösungen finden?
Jahrelang wurde immer über die sogenannten Fischfarmen gewettert, die in bestimmten Gehegen die "Fische züchten". Aber eigentlich tragen doch gerade diese "Aquafarmen" dazu bei, den Fischbestand zu schützen bzw. Ressourcen zu bilden.
Beispielsweise exportiert Norwegen über 600 000 Tonnen Lachs weltweit. Hunderte von Betrieben entlang der norwegischen Küste erzeugen mehr als 2000 unterschiedliche Produkte, allem voran Lachs und Forelle, Kabeljau, Seelachs, Schellfisch, um nur einige zu nennen. Gute Informationen darüber gibt es bei
www.norwegenfisch.de
www.seafood.no
Fazit: Die ältesten Fischfarmen der Welt sind aus China wegen der Karpfenzucht bekannt. Und Norwegen hat auf dem Gebiet der Fischzucht einen enormen Anteil an der prophylaktischen Arbeit für das Bewahren vieler Fischarten.
Und wer glaubt, dass er heute noch im Restaurant einen Fisch bekommt, der "romantisch mit der Angel" für ihn gefangen wurde, der hat ein kleines Info-Defizit.
In Mecklenburg Vorpommern gibt es z.B. eine Stör-Farm, Doraden kommen auch aus dem Zuchtbecken, Austern werden auf "Bänken" und Muscheln auf "Pfählen" gezüchtet...
Rügen, die größte Insel mit ihren einzigartigen Baumalleen und dem Nationalpark Jasmund ist ein Ferienparadies - erster Wahl. Schroffe Kreidenfelsen, Wasser wohin man sieht, Kaiserbäder wie Binz und Sellin, Kap Arkona - das zum Hochzeitsparadies erklärt wurde und mein Favorit: Das Dorf Vitt, welches dem Weltkulturerbe untersteht.
Zu dieser herrlichen Natur passt ein Hotel oder besser gesagt ein Resort perfekt dazu. Im Steigenberger ist man bestens aufgehoben. Sie haben die Wahl, ob sie ein Hotelzimmer, eine Suite im Gutsherrenhaus oder ein Ferienapartment buchen. Alles ist großzügig angelegt, inmitten des Resorts ist die Jasmund Terme, daneben ein kleiner Supermarkt und ein italienisches Restaurant. Im Hotel ist natürlich auch ein hübsches Restaurant mit vielen kulinarischen Köstlichkeiten und einer Bar vorhanden. Das Freizeitangebot ist riesengroß und teilweise kann man sich gar nicht entscheiden, für was man sich gerade "fühlt".
Fazit: Das Steigenberger Resort Hotel hat günstige Angebote das ganze Jahr hindurch. Es ist eine Idylle, die man sich mal leisten sollte.
Die Pressevorstellung war gigantisch: Rügen war mit blauem Himmel überdacht, 30 Grad im Schatten, ein laues Lüftchen auf dem Bodden - als das Journalistenschiff von den Piraten eingekeilt und zum Hafen der Naturbühne in Ralswiek begleitet wurde. Die Kanonen wurden noch gezündet und "Störtebeker" hing siegessicher in den Seilen seines Schiffes.
Das diesjährige Programm "In Henkers Hand" hat einiges an Überraschungen zu bieten. Nur soviel ist zu verraten - ob Störtebeker noch einmal davon kommt?
Intendant Peter Hick verweist auf die Premiere am 24. Juni 2006 - und zeigt szenenmäßige Ausschnitte. Sasha Gluth ist bereits das viertemal dabei - ein wahrlich authentischer Störtebeker. Ingrid van Bergen, Gerit Kling und Wolfgang Lippert - das sind auch Namen, die zusätzlich Zuschauer anziehen.
Was mir dabei gefällt, dass jedes Jahr eine andere Geschichte von Störtebeker erzählt wird. Es gibt keine jährliche Wiederholung - und somit ist es immer wieder spannend mit Störtebeker.
Und einen zusätzlichen Liebling habe ich auch noch: Der Adler, der während der Vorstellung über die Köpfe des Publikums fliegt.
Vor oder nach dem Theater, unbedingt in die Gaststätte auf ein "Störti" gehen. Das Essen dort ist hervorragend und die Atmosphäre, auch im Innenhof, besonders schön.
Um eines vorweg zu sagen: "Man muss Fussball nicht mögen". Aber - mittlerweile geht es gar nicht mehr um Fussball, sondern um das spannende Miteinander mit Freunden aus aller Welt. Noch nie habe ich erlebt, dass unsere Republik freudestrahlend mit den Deutschlandfarben querbeet ausstaffiert ist: Balkone, Autos, Geschäfte, Wohnungen, Restaurants, Arztpraxen, Schulen, alle sind mit den Dreifarben Deutschlands in irgendeiner Form geschmückt. Ob in Wimpelform, drappiert als Blumengirlanden, mit Dekogegenständen oder mit Lebensmitteln, die hübsch verziert wurden. Deutschland bekennt Farbe und ist glücklich, dass wir durch den Weltfussball auch unseren Nationalstolz zeigen dürfen.
In Berlin in der Waldbühne, bei prächtigem Wetter, mit herrlicher Musik, war der Anpfiff "Deutschland-Costa Rica" perfekt. Wir waren eine kunterbunte Völker-Mischung bestehend aus 1 Japaner, 2 Chinesen, 2 Polen, 2 Deutschen, 1 Ägypterin, 1 Österreicherin, 1 Brasilianer, 1 Chilenen und - ich aus Bayern.
Das mitgebrachte Picknick war genauso international: Plastikflaschen mit Saké, Rotwein, Apfelwein und Erdbeerbowle wurden durchgereicht. Dazwischen kam der Biermann mit dem Humpen auf dem Rücken vorbei, um die Plastikmugs nachzufüllen. Schüsselchen mit Sushi, gefüllten Weinblättern, Oliven, Nüssen, Tacos mit scharfer Sauce, Bouletten, Fladenbrot mit Humus, Käsespieße mit Trauben, Käsekuchen, fette Eclairs mit Schokoladenüberzug, Tomaten mit Mozzarella, Gurkenhäppchen mit Lachs und Senfsauce, Pumpernickel mit Walnusskäse, Mangospieße mit Garnelen und frischen Brezen kamen wie bei einem Rondell laufend durch die Hände gereicht. Es war ein lustiges Durcheinander gepaart mit einem schönen Miteinander, wir haben soviel gelacht und auch die Deutschen Fussballjungs angefeuert.
Der Abend klang mit viel Musik aus, tanzend und singend - und wir waren bestimmt die letzten, die sich von der Arena die vielen Steinstufen nach oben wieder nach Hause schleppten. Und - weiter ging´s am Kudamm - der Eindruck war wirklich der, dass die ganze Welt bei uns zu Gast ist - und das ist einfach eine Gelegenheit, Multikulti Freundschaften zu schließen.
Fazit: Fussball verbindet Nationen und Kulturen, genauso wie Essen und Trinken.