Heute erscheint endlich das Büchlein "
SMS for Lovers" im
Storia Verlag. Gleichzeitig wird es auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt, zusätzlich ein Grund für mich, morgen hinzufahren.
Ja, das Handy: Fluch oder Segen? Objektiv betrachtet, ist von jedem etwas dabei. Doch jeder Handybesitzer kann dies ganz einfach für sich individuell steuern. Wenn da nicht die Neugier wäre ... Besonders für Singles ist mittlerweile ein Leben ohne Handy undenkbar. Ein Single ist im Normalfall ständig unterwegs: Auf der Arbeit, bei Verabredungen und vor allem auf der (Kontakt-)Piste. Die wenigen Male, die man dann tatsächlich zu Hause verbringt, klingelt nicht unbedingt das Festnetz. Also - werden alle Verabredungen per Handy getätigt. Und ist dann mal wieder ein "Favorit" dabei, tritt die "Generation Daumen" in Kraft. Da wird per SMS geflirtet, dass die Telefondrähte glühen. Und oftmals - und hier kommt das neue Büchlein ins Spiel - fehlen die richtigen Worte. Fazit: Sie werden erstaunt sein, was sich in dem Büchlein für Schätze finden lassen.
Es ist bestimmt zig Jahre her, dass ich eine ganzseitige Anzeige von einer Krankenkasse in einer Zeitung durchlas. Es war für mich ein bemerkenswertes Erlebnis, das ich auch heute noch präsent habe: Eine Frau sitzt auf einem Fitnesstrainer und lächelt. Darüber stand: Ich ernähre mich ausgewogen. Ich bewege mich regelmäßig. Ich rauche nicht. Ich trinke nicht. Ich fühle mich wohl.
Ich las das Ganze in einer Art Slow Motion durch und bei jedem Satz, der dazu kam, schüttelte ich den Kopf und dachte mir zuletzt: "Du arme Sau".
Seit diesem Tag, denke ich mir oft genug, wenn ich mal wieder über die Stränge schlage: "Die Frau auf dem Fitnessrad hat bestimmt nicht viel Spaß". (By the way: Sie sah auch ein bisschen vertrocknet und zu streng aus).
Ich möchte bestimmt die menschlichen Schwächen nicht in den Himmel loben, aber sie gehören ganz einfach zu unserem "Menschsein" dazu. Stellen Sie sich mal vor, wie das wäre, wenn alle perfekt wären? Das käme ja Robotern gleich, oder?
Fazit: Der Mittelweg ist immer noch der Beste.
Wenn ich mir z. B. abends 3 Portionen Kaiserschmarrn gönne, weiß ich auch, dass ich am nächsten Tag schon aus "somatischer Intelligenz" nur Tee trinken werde.
Und heute abend gönne ich mir bestimmt einen sehr schönen Rotwein, weil ich einfach mal wieder unsäglich Lust auf meine ganz persönlichen Schwächen habe.
Jeder Mensch is(s)t anders. Eigentlich is(s)t jeder Mensch ein kleines Kunstwerk. Und das ist gut so. Sehr gut sogar.
Daher reagieren und agieren wir auch völlig unterschiedlich. Manchmal versuche ich mich in einen anderen Menschen hinein zu versetzen, begehe dabei aber den "dummen" Fehler, dass ich mir vorstelle, wie ich in bestimmten Situationen reagieren oder agieren würde. Natürlich ist das Ergebnis meist deprimierend, wie Sie sicherlich aus eigener Erfahrung wissen. Meinen Freunden und Freundinnen gebe ich gerne (natürlich nur gefragt) Ratschläge. Und im selben Moment weiß ich, dass die Theorie so einfach ist. Die Praxis - das Gelebte - so schwer umsetzbar. Gerade heute riet ich einer Freundin in einer Herzensangelegenheit: "Setz Dir eine Deadline, z. B. Samstag Highnoon und simse deinem neuen Lover erst dann wieder". Später ertappte ich mich dabei, dass ich ums Handy schlich und genau das nicht tat, was ich meiner Freundin empfohlen hatte.
Jetzt verstehe ich auch den Psychiater-Witz: Sagt einer: "Ich muss zu meinem Psychiater", meint sein Freund: "Hoffentlich kannst Du ihm helfen."
Fazit: Das Leben könnte so einfach sein, wenn es nicht so kompliziert wäre.
Der Frühling ziert sich noch, aber der Winter wird (hoffentlich) spätestens in zwei Wochen zum kalendarischen Frühlingsanfang eliminiert. Leichte "gesundheitliche Schwächeleien" können Sie mit der Kraft der Farben vertreiben. Um ein möglichst großes Spektrum von den gesundheitsfördernden, sekundären Pflanzenstoffen aufzunehmen, sollten Sie täglich Gemüse mit den unterschiedlichsten Farben essen. Auf jeden Fall die Ampelfarben Grün, Gelb und Rot. Wenn zusätzlich noch Orange und Violett dabei sind, umso besser. So bekommt Ihr Körper einen wirksamen Rundumschutz vor (vermeidbaren) Zivilisationskrankheiten. Frische Frühlingsboten, heben die Laune, stärken unser Immunsystem und wirken dadurch wie ein Gesundbrunnen. Kochen Sie sich fit und farbenfroh in den Frühling.
Avocados mit saurer Sahne, Zitronensaft und Cayennepfeffer pürieren. Darin rohes Gemüse wie Paprikaschoten, Fenchel, Zucchini, Tomaten und Gurke dippen. Einen Feldsalat mit Orangen, Kürbiskernen und Sojabohnensprossen zubereiten.
Als Getränk pürierte Mango mit Naturjoghurt genießen. Eine zusätzliche Vitaminbombe von Maracujafrüchten und Kaki genießen.
Sie werden danach Bäume ausreißen können.
Das sind die wesentlichen Dinge im Leben, die unser Leben lebenswert machen.
Und ich bin immer wieder glücklich, dass ich über so schöne Dinge schreiben kann.
Letztens versuchte ich einem Politiker zu erklären, was ich beruflich "so mache" und wollte aber partout nicht sagen, dass ich u.a. als Foodjournalistin und Kochbuchautorin arbeite. Denn meistens kommt die spontane Reaktion und Aufforderung, dass ich irgendwelche Rezepte aus dem Ärmel schütteln oder mich über berühmte Köche unterhalten soll.
Das ist mir mit der Zeit zu langweilig geworden, denn ich will auch über andere kulinarische Verwicklungen sprechen.
So erklärte ich dem Politker, dass ich grenzüberschreitend arbeite, alle Nationen der Welt an den Tisch bringe, kulturübergreifend Diskussionen anzettle und allen den richtigen Wein empfehle. Menschen zum Lachen bringe, zum Reden und zum regen Länderaustausch. Und das sei nie langweilig, da ich mich mit den Fragen "wer, was, wann, wo, wie und warum mit wem isst" beschäftige.
Meine leidenschaftliche Rede endete damit, dass schließlich Liebe durch den Magen geht und bei maßvollem Weingenuss die schönsten Gespräche entstehen.
Sein Fazit: Er meint noch immer, dass ich als Anwältin bei der UNO beschäftigt bin.
Mein Fazit: Wer nicht genießt, wird ungenießbar.
In Zeiten der Multi-Kulti-Gesellschaft, in denen die ganze Welt in einem Kochtopf zu brodeln scheint, werden wir natürlich auch multikultureller. Ich frage oftmals Freunde oder Bekannte, was sie denn so jeden Tag essen. Meist wird mir als Antwort gegeben, dass sie eben typisch deutsch oder eben "allgemein" essen würden. Bei der Frage nachhakend, bekomme ich dann immer den Speiseplan von 1 bis 2 Wochen offeriert. Im Querschnitt sieht das so aus:
Montag: Schafskäsesalat, Dienstag: Pizza, Mittwoch: Sushi, Donnerstag: Döner, Freitag: gegrillter Fisch, Samstag: Käsefondue, Sonntag: Schweinebraten, Montag: Pasta, Dienstag: Geschnetzeltes, Mittwoch: Curry, Donnerstag: Fajitas, Freitag: Tapas, Samstag: Chili con Carne und Sonntag: Coq au Vin.
Genauso sieht unsere deutsche Küche und unser Essverhalten aus. Wir haben ja das Angebot und die Auswahl, so dass wir sogar Curry und Pasta als "deutsches Heimspiel" empfinden. Ich finde das wunderbar. Abends, wenn ich zum Essengehen verabredet bin, stellt sich im Vorfeld die Diskussionsfrage: "Griechisch, Italienisch, Thai, Chinesisch, Spanisch oder allgemein? Oder sollten wir den Kubaner oder die Mongolen ausprobieren?"
Es wäre doch schön und absolut wünschenswert, wenn sich alle so verstehen würden wie beim Essen am Tisch. Guten Appetit.
Was immer Sie damit assoziieren mögen - ich denke dabei an etwas Süßes und vor allem im Bereich "zart" an einen "Mundfopper". Versuchung macht ja nur Spaß, wenn man nicht alles bekommt. Sozusagen naschen darf und dann gibt es nichts mehr. Mich erinnert das immer an meine Großmutter: Sie war Gastwirtin und als sehr gute Köchin bekannt. In den Jahren meiner Ausbildung zur Köchin fragte ich Sie mal um ihr spezielles Geheimnis. Sie sagte: "Weißt du, du darfst den Gästen immer nur soviel geben, dass sie nicht ganz satt sind. Sie gehen dann mit kleinen Gelüsten nach Hause, weil sie ja nicht "übersättigt" worden sind. Sie spüren immer noch den Appetit nach der Speise auf dem Gaumen und der Zunge. Und das ist u. a. das Geheimnis".
Recht hatte meine Großmutter. Nur wenn man nicht alles kriegt, regt sich die Sehnsucht nach mehr. Also werde ich die zarte Versuchung weiterhin betreiben: Ein Stückchen Schokolade und den Rest im Tresor verschließen. Der "Hieper", die Gelüste bleiben - und das ist gut so.
Vor einigen Tagen habe ich versprochen, dass ich auch zum Thema "Schwarz" ein Menü zusammen stellen werde. Doch - wann wählt man die Farbe Schwarz? Zum Thema Lust, Tiefgründigkeit, Begierde, Mystik, Geheimnis und Verführung? Ich meine schwarze Wäsche, von BH, Negligé bis hin zu schwarzer Bettwäsche haben was Verführerisches. Es wirkt ganz anders als die Farbe rot! Es verleiht sogar mehr Eleganz und mehr Klasse. Allerdings sollte die Farbe schwarz dezent kombiniert werden. Am besten mit der Farbe weiß.
Weiße Tischdecken, weißes Geschirr mit weißen Tulpen oder Nelken. Dazu schwarzes Besteck (habe ich!), schwarze Weinkelche (habe ich) und schwarze Stoffservietten. Bei asiatischem Geschirr sieht es sehr hübsch aus, wenn die schwarzen Essstäbchen auf den Schalen liegen.
Als Vorpeise wähle ich ein Risotto mit einer Mischung aus Arborio-Reis und schwarzem Reis. Zum Hauptgang gibt es schwarze Nudeln mit Garnelen. Als Dessert ein Mousse au Chocolat mit Whisky. Die Krönung wären natürlich schwarze Trüffeln zum Risotto, aber die Saison ist vorbei. Und aus dem Glas oder der Dose nehme ich keine. Espresso. Pralinen und dunkler, fast schwarzer Sherry "Pedro Ximinez" sind das I-Tüpfelchen für den "schwarzen Abend". Ach, bei Grün und Gelb fällt mir auch was ein.