Mittwoch, 5. April 2006

Selamat Pagi

Bali hat mich erwischt - seit ich weiß, dass gewisse Dinge im Leben keinen Aufschub dulden. Also los geht's ...
Guten Morgen heißt "Selamat Pagi" auf Balinesisch.
Und da ich dem Genuss auf der Spur bin, schmökere ich nicht nur in Reiseführern, sondern auch im kulinarischen Internet, um mir den entsprechenden Appetit zu holen. Und was finde ich wieder auf den Spuren von www.bagus-discovery.com? Kochkurse!
"Diese speziellen Kochkurse beginnen bereits mit der Auswahl und Ernte der Zutaten im eigenen Garten". Und das im Ponjok Batu, einer Art (Märchen-)Hotel für alle Sinne.
Wow! Ich habe ja schon national bei allen Sterneköchen Kochkurse belegt, war im Oriental Bangkok und weltweit in Kochshows ... aber in den Garten, zum Pflücken der Zutaten, sind wir da nicht gegangen.
Ich werde mich anmelden! Und da es immer schöner ist, die Freude zu verdoppeln, indem man sie teilt, schreibe ich parallel ein Bali-Koch-Tagebuch. Zudem schön gespickt mit balinesischen Sprachübungen und Hoteleinblicken.
Fazit: Bleiben Sie fröhlich und gönnen Sie sich was.

Dienstag, 4. April 2006

Wollten Sie nicht schon immer nach Bali?

In der Buchhandlung griff ich nach zwei Büchern, die mich neugierig machten: "Endlich 40! Was Sie schon immer tun wollten". "Endlich 50! Was Sie schon immer tun wollten". Sie sehen, als Mitte 40erin gehört man zur Zielgruppe für 2 Bücher dieser Sorte ...
Jedenfalls stand u. a. darin, dass nach Bali reisen, einfach zu den schönen Dingen gehört, die einer Reise ins Paradies gleichen. Der angefügte Tipp war: "Nicht lange überlegen, buchen, am besten Last minute und in 14 Stunden sind sie auf der glückseligen Insel".
Doch so einfach ins Blaue buchen, würde ich auch nicht. Wenn schon, denn schon.
Und dafür habe ich einen speziellen Tipp:
Genießen Sie Luxus pur mit göttlichen Hotels, Ajurveda, Wellness, herrlichem Essen, Natur pur und einem unvergesslichen Ambiente.
Nähere Infos unter: www.bagus-discovery.com
... wir sehen uns auf Bali ...

Donnerstag, 30. März 2006

"Kann denn Essen Sünde sein?"

Mal Hand aufs Herz: Wann haben Sie das letztemal so richtig geschlemmt und gesündigt - OHNE EIN SCHLECHTES GEWISSEN ZU HABEN?
Die (Ess)Zeiten sind fatal. Die Medien predigen uns, wie und was und wieviel und demnächst auch noch mit wem wir essen sollen/dürfen, damit wir uns auch alle für Heidi Klums Mannequin-Parade anmelden dürfen. Laut Medien sollen wir aussehen wie Hungerharken und der (unliebsame) Lagerfeld hat ja auch schon im TV gesagt, dass es ihm gegen den Strich geht, Mode ab Größe 40 zu entwerfen und anzubieten (aber jeder ist käuflich, auch Lagerfeld).
Je mehr Diäten, desto mehr Übergewichtige. je mehr Schlankheit gepredigt wird, desto mehr essgestörte Vegetarier, je mehr Ernährungsaufklärung in den Schulen, desto mehr Jugendliche rauchen zum Zweck der Appetit- und Gewichtskontrolle. Ja, kaum noch einer, der es wagt, unbedarft und fröhlich in sein belegtes Brötchen zu beißen, ohne dass er sogleich die Esssünden der letzten Tage bereut. Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährung hat es mal schön formuliert: "Die Menschen essen nach jahrzehntelanger Aufklärung, was sie immer gegessen haben. Aber jetzt mit schlechtem Gewissen."
Fazit: Essen Sie doch was Sie wollen! Essen macht schön, essen macht jung und gesund und Essen macht satt. Mit den Portionen muss man ja nicht übertreiben.

Mittwoch, 29. März 2006

"Tafelfreude" - eine wunderschöne Buchempfehlung

Tafeln und Freuden gehören zusammen wie z. B. Essig und Öl, Eltern und Kinder, Schlafen und Bett oder wie Liebe und Glück.
Es gibt nichts Schöneres, als gemeinsam bei Tisch zu sitzen und zu lachen, zu reden, zu essen und zu trinken.
Der Bildband "Tafelfreude" aus dem Ars Vivendi Verlag von Susanne Casper-Zielonka macht geradezu Lust dazu, wieder einmal alle bei Tisch zu begrüßen und eine echte Tafelrunde zu veranstalten.
"Oh himmlisch Beginnen" so fängt das Buch an, gespickt mit wohltuenden Gedichten, interessanten Erzählungen und wunderschönen Fotos. Vom leichten Frühjahrsmenü, Sommerfest mit Freunden, herbstzeitlosem Landmenü bis zum winterlichem Festmenü ist alles vertreten. Rezepte gibt es noch dazu, und momentan kann ich mich zwischen Pfirsichen im Silberkleid und Artischocken mit Sommer-Vinaigrette gar nicht entscheiden.
Tun Sie sich was Gutes und vergessen Sie Ihren Alltag oder Ihre Sorgen bei einem opulentem Mahl.
Wie sagte Oscar Wilde: "Nach einem guten Essen kann man allen Menschen vergeben - sogar den eigenen Verwandten."

Dienstag, 28. März 2006

"Was? Sie trinken überhaupt keinen Alkohol?"

Wir Menschen können ganz schön böse sein. Wir haben pure Schadenfreude in uns! Wahrscheinlich freuen wir uns nur, dass andere Menschen auch so ihre Problemchen haben. Und wir verfahren in unserem täglichen Denken und Handeln wie die Klatschzeitungen: "Es gibt über jeden etwas Positives zu berichten, aber das andere ist viel interessanter".
Mir erzählte also jemand, dass er keinen Alkohol trinken würde. Meine Reaktion: "Heute?"
Er: "Nein, nie!"
Sprechpause.
Ich: "Schon immer?"
Er: "Nein, aber seit 1995 trinke ich keinen Alkohol mehr".
Sprechpause (Gedankenblase von mir: Der war bestimmt Alkoholiker und ist jetzt trocken).
Ich: "Warum seit 1995?"
Er: "Ich habe noch nie viel getrunken und geschmeckt hat er mir auch nicht. Also dachte ich mir, warum soll ich ihn trinken? Und damals fing ich intensiver mit Sport an".
Ich: "Jetzt, wo Du es sagst, finde ich Deine Einstellung sehr gut. Ich kenne einen Chefkoch, der trinkt nur Fanta und Wasser. Und einfach aus dem Grund, weil Alkohol ihm nicht schmeckt".
Fazit I: Warum sind wir Menschen immer so argwöhnisch? Weil wir zuviel enttäuscht wurden/werden? Kann auch sein, aber ich denke, es tut uns einfach gut, wenn nicht nur wir Probleme haben, sondern auch andere.
Fazit II: Ich finde es bewundernswert, wenn jemand zu seinen Überzeugungen steht und diese auch konsequent durchzieht.
Fazit III: Mir erzählte mal eine "Grüne", dass Alkohol, Tabak und Zucker "staatlich geförderte Drogen" wären.

Freitag, 24. März 2006

Vertrauen Sie Ihrer somatischen Intelligenz!

Kaum ist der Frühling da, wollen alle "entschlacken". Fasten und dabei möglichst viele, viele Kilos verlieren. Und ihren Körper "entgiften" und den "Darm mal auf Null" fahren. Hört sich wie eine Autoinspektion mit Ölwechsel an.
Mir sagte einmal ein Arzt, dass "entschlacken" schlichtweg ein Blödsinn wäre, weil der Körper so ausgerichtet ist, dass alle "Giftschlacken" von Leber, Niere und den anderen "Mitspielern" im Körper entsprechend verwertet und ausgeschieden werden.
Wir Menschen müssten nur generell mehr auf unseren Körper hören! Was tut ihm gut und was sollte ich lieber sein lassen.
Ein Beispiel: Ich war letztens auf einem Geburtstag und mußte höflichkeitshalber einen fetten Schweinebraten mit fettem Sauerkraut und vergewaltigten Matsch-Fett-Kartoffeln essen. Mein Körper war offensichtlich damit nicht einverstanden, denn ich trank am nächsten Tag nur Pfefferminztee und abends gab es eine Lust-Orange. Erst am zweiten Tag meldete sich mein Körper mit Salatgelüsten zu den Lebenden zurück. Ich denke, dass das somatische Intelligenz ist. Die Signale habe ich umgesetzt und mir ging es danach wieder hervorragend.
Was ich grundsätzlich als "Entschlacken" akzeptieren kann, ist, den Müll von Kopf, Herz und Seele aufzuarbeiten. Das Gefühl, den Körper durch die Nahrungsverweigerung tiefer zu spüren und mit Reinigungs-Tee durchzuspülen.
Fazit: An körperliche Grenzen zu gehen, ist manchmal wichtig. Sich zu verausgaben und zu spüren, wie weit muss ich gehen, um meine persönliche "Mitte" zu finden.

Mittwoch, 22. März 2006

Sind Sie Frust- oder Lustesser?

Manchen Menschen vergeht der Appetit bei Frusterlebnissen in der Liebe. Andere wiederum gönnen sich quasi als "Herzpflaster" ihr persönliches Frustpaket in Form von einer Familienpackung Schokoladeneis, einem Glas Apfelmus oder der Mega-Pralinenschachtel.
Bei Verliebtheit kann man auch keine klare Linie erkennen: Die einen entdecken mit Partner-Hingabe das lustvolle Essen, anderen hingegen schnürt es den Hals zu, wenn sie nur an den "einen" oder die "eine" denken.
Genau betrachtet sind alle Lustesser! Denn in schlechten Zeiten hilft der höhere Kalorienbedarf bei der Gesundung. Bei hoher Verliebtheit steigert das Lustessen auch noch die Fröhlichkeit.
Also was soll's ... Es gibt keine Frustesser.
Fazit: Schmelzen Sie mit Genuss auf der kulinarischen Ebene in guten, wie in schlechten Zeiten!

Tappen Sie nicht ins Fettnäpfchen

Seit zwei Tagen ist Frühlingsanfang. Der Winter wehrt sich zwar noch, aber seine Tage sind nun endgültig gezählt.
Ich habe mich zum Frühlingsanfang mit meinem Kleiderschrank beschäftigt und dabei enge T-Shirts, knappe Röcke und leichte, schlanke Röhrenhosen herausgezogen. Oh, oh, dachte ich so bei mir, da muss ich an meinem Körper noch ein bisschen "Sharping" betreiben ... Die eine oder andere Praline verachten, statt zwei oder drei Gläser Wein mal nur eines trinken, Butter ignorieren und beim kleinen Hüngerchen nicht die Werbepackung aufreißen, sondern in einen Apfel beißen. Diese kleinen Korrekturen enstschärfen das "Waage pendeln".
Zusätzliche Tipps für Sie:
Ungezuckerte Müslimischungen kaufen. Fettarmen Jogurt mit frischen Früchten genießen. Joghurtdressing statt Essig-Öl- Mischung. Folienkartoffeln statt Bratkartoffeln. Fisch lieber pochieren als braten. Und - nie hungrig zum Einkaufen gehen.

Dienstag, 21. März 2006

Gurken können Äpfel nicht riechen

Warum soll es in der Pflanzenwelt anders sein, als in der "menschelnden Umgebung"? Warum Gemüse und Obst bei der gemeinsamen Lagerung keine guten Nachbarn sind? Ich habe nachgeforscht, da es mir immer wieder auffiel, dass die Chemie zwischen meinem Obst- und Gemüsekorb nicht stimmte.
An der TU München konnte nachgewiesen werden, dass bei gemeinsamer Lagerung von Früchten und Gemüsen die Haltbarkeit der Gemüse fast immer negativ vom Obst beeinflußt wird. Der Übeltäter ist das farblose Gas Aethylen, das vor allem von reifen Früchten in größeren Mengen gebildet wird und den Stoffwechsel von Gemüse erheblich beschleunigt. Die Folgen: Vergilben - Verwelken - frühe Fäulnis.
Also, was ist zu vermeiden oder zu beachten?
Tomaten mit Gurken: Die Gurken vergilben und altern schneller. Äpfel mit Gurken: Die Gurken werden matschig. Möhren mit Äpfeln, Paprika oder Tomaten: Die Möhren werden bitter. Tomaten mit Kohlarten: Die Geschmacksstoffe des Kohls lagern sich in der Wachsschicht der Tomaten ein. Kartoffeln mit Tomaten: Die Kartoffeln treiben aus. Dill, Petersilie mti Tomaten oder Äpfeln: Die Kräuter faulen rascher.
Fazit: Wahrscheinlich am besten öfter auf den Markt gehen und tagesfrisch zum Verzehr einkaufen.

Amour Food

Sinnlich essen und lesen

Aktuelle Beiträge

So schmeckt der Sommer:...
Mit Beginn des Sommermonats Juni präsentiert sich der...
Rose Marie Donhauser - 2. Jun, 12:21
nicko cruises fährt wieder...
Startschuss für innerdeutsche Flusskreuzfahrten am...
Rose Marie Donhauser - 1. Jun, 12:38
Erste nicko cruises Flusskreuzfahrt...
Saisonstart auf dem Douro in Portugal Sinkende...
Rose Marie Donhauser - 25. Mai, 13:03
Mit nicko cruises ins...
WORLD VOYAGER nimmt im Mai und Juni Kurs auf die Azoren...
Rose Marie Donhauser - 19. Mai, 12:37
3, 2, 1 – Urlaub! nicko...
3, 2, 1 – Urlaub! nicko cruises versteigert freie Kabinen...
Rose Marie Donhauser - 18. Mai, 12:26

Archiv

Februar 2026
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
 
 
 
 

Suche

 

Abonnements

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Esslust
Nachdenken
Portrait
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
development